Südwesten Australien Roadtrip: Unsere 3-Wochen-Route ab Perth

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Der Südwesten Australiens ist die Region, in der wir uns damals in dieses Land verliebt haben. Und es ist bis heute die Ecke, die wir Reisenden am häufigsten empfehlen, wenn drei Wochen zur Verfügung stehen und die Route trotzdem entspannt bleiben soll.

Der Grund ist einfach: Du kommst hier innerhalb weniger Fahrstunden von Weinregionen in Karriwälder, von dramatischen Klippen an türkisfarbene Buchten und am Ende noch ins Outback. Ohne dass du dafür jeden zweiten Tag mehrere hundert Kilometer zurücklegen musst.

Wir haben diese Runde ab Perth selbst gefahren – zuerst nach Süden über Margaret River, dann an der Südküste entlang nach Walpole, Albany und Esperance und durch den Wheatbelt wieder zurück. Dabei haben wir einiges richtig gemacht und mindestens eine Etappe deutlich unterschätzt.

Hier findest du die komplette Route mit Etappen, Kilometern und Fahrzeiten, unseren Übernachtungsstopps und den Stellen, an denen wir heute anders planen würden.

Die Route auf einen Blick: Etappen, Kilometer und Dauer

Start und Ziel: Perth Gesamtstrecke: rund 2.000 Kilometer Reisedauer: 3 Wochen (in 2 Wochen mit Abstrichen machbar) Beste Reisezeit: März bis Mai und September bis November Fahrzeug: ein normaler 2WD reicht für die gesamte Route aus

Weil Start und Ziel identisch sind, sparst du dir die Einweggebühr. Die kann bei Campern in Australien schnell mehrere hundert Dollar ausmachen – bei einer Route, die ohnehin im Kreis führt, gibt es keinen Grund, sie zu bezahlen.

EtappeStreckeFahrzeit
Perth → Margaret River280 km3 h
Margaret River → Pemberton180 km2 h
Pemberton → Walpole130 km1,5 h
Walpole → Denmark65 km45 min
Denmark → Albany55 km45 min
Albany → Esperance480 km5 h
Esperance → Hyden480 km5 h
Hyden → Perth340 km3,5 h

Dazu kommen die Fahrten vor Ort. Allein rund um Albany sammelst du auf dem Weg zum Torndirrup Nationalpark, in die Stirling Range und nach Two Peoples Bay noch einmal einige hundert Kilometer.

Zwei Etappen fallen aus dem Rahmen: Albany nach Esperance und Esperance nach Hyden. Beide sind reine Fahrtage. Wie wir damit umgegangen sind – und was wir heute anders machen würden – liest du weiter unten bei den einzelnen Etappen.

Karte unserer Rundreise durch den Südwesten Australiens

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Wir sind die Runde gegen den Uhrzeigersinn gefahren, also zuerst Richtung Süden nach Margaret River und erst am Ende durch den Wheatbelt zurück. Das hat einen praktischen Vorteil: Die beiden langen Fahrtage liegen hinten, wenn du dich längst an australische Entfernungen und den Linksverkehr gewöhnt hast. Andersherum funktioniert die Route ebenfalls, dann steht die 480-Kilometer-Etappe nach Esperance allerdings ziemlich weit vorn.

Für diese Route reicht ein normaler Camper oder Mietwagen völlig aus – welche der beiden Varianten besser zu dir passt, klären wir weiter unten.

Für wen eignet sich der Südwesten Australiens?

Der Südwesten ist nicht das Australien, das die meisten vor Augen haben. Kein Great Barrier Reef, keine Kängurus am roten Sand, keine tropischen Wasserfälle. Dafür Wälder, Klippen, sehr leere Strände und Städte, die eher Kleinstädte sind.

Diese Route passt zu dir, wenn du:

  • rund drei Wochen Zeit hast und nicht jeden Tag fahren möchtest
  • Natur wichtiger findest als Großstädte und Sehenswürdigkeiten
  • gerne wanderst – die Stirling Range und der Torndirrup Nationalpark sind hier die Highlights
  • Strände suchst, an denen du auch in der Hauptsaison Platz hast
  • zum ersten Mal in Australien selbst fährst und eine überschaubare Route möchtest
  • Perth als Start- und Endpunkt nutzen kannst, weil dein Flug ohnehin dorthin geht

Schau dir lieber eine andere Route an, wenn du:

  • schnorcheln und tauchen möchtest – dafür musst du an der Westküste deutlich weiter nach Norden, ans Ningaloo Reef bei Coral Bay und Exmouth
  • das klassische Outback mit roter Erde suchst; Wave Rock ist ein Vorgeschmack, mehr aber auch nicht
  • nur zwei Wochen hast und trotzdem Perth, Margaret River, Albany und Esperance sehen möchtest
  • im australischen Hochsommer reist und wandern willst – dann wird es rund um Bluff Knoll und Wave Rock schlicht zu heiß
  • Städte, Nightlife und viel Auswahl beim Essen brauchst

Welche Route zu welcher Reisedauer passt, haben wir in unserer Übersicht der besten Australien-Routen gegenübergestellt. Dort findest du auch die Strecken, die weiter nach Norden führen.

Unsere 3-Wochen-Route ab Perth: Tag für Tag

Die folgende Aufteilung ist die, die wir heute wieder so fahren würden. Jede Etappe beginnt mit den wichtigsten Eckdaten, damit du sie direkt in deine eigene Planung übernehmen kannst. Wo wir Orte nur kurz anreißen, findest du den ausführlichen Bericht verlinkt.

Tag 1–3: Perth und Fremantle

Strecke: – Übernachtung: Perth oder Fremantle Empfohlene Dauer: 2–3 Tage

Perth ist unsere Lieblingsstadt in Australien, und wir haben dort mehrere Monate gelebt. Für diese Route ist aber vor allem eines wichtig: Plane die ersten Tage nicht zu voll.

Nach einem Flug von rund 20 Stunden und sieben Stunden Zeitverschiebung bist du am ersten Tag zu nichts zu gebrauchen. Wir würden das Fahrzeug deshalb nie am Ankunftstag übernehmen, sondern erst am zweiten oder dritten Tag. Das spart dir Mietkosten, und du sitzt nicht übermüdet zum ersten Mal auf der rechten Seite eines Autos.

Zwei Dinge lohnen sich in diesen Tagen wirklich:

Rottnest Island kostet einen kompletten Tag. Die Fähre fährt ab Perth oder Fremantle, auf der Insel bist du mit dem Fahrrad unterwegs. Buche die Überfahrt vorher, besonders am Wochenende.

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Fremantle nimmst du am besten auf dem Weg nach Süden mit, statt dafür einen eigenen Tag einzuplanen. Der Ort liegt ohnehin auf der Strecke. Für uns gehören die Fremantle Markets dazu und Fish & Chips bei Kali’s am Hafen, wo du beim Essen auf das Hafenbecken schaust.

Alles Weitere zur Stadt haben wir hier aufgeschrieben:

→ Perth – unsere Lieblingsstadt 

→ Rottnest Island

Tag 4–7: Margaret River Region

Strecke: 280 km ab Perth Fahrzeit: rund 3 Stunden Übernachtung: Margaret River oder UmgebungEmpfohlene Dauer: 3–4 Tage

Die Fahrt nach Süden ist unkompliziert. Wenn du eine Pause brauchst, bietet sich Busselton mit seinem langen Jetty an – gut die Hälfte der Strecke ist dann geschafft.

Margaret River ist vor allem für seine Weinregion bekannt. Wenn dich das interessiert, frag im Visitor Centre im Ort nach: Die Auswahl an Weingütern und Touren ist groß, und dort bekommst du eine ehrliche Einschätzung, welche gerade lohnen. Wer nicht selbst fahren möchte, findet Touren, die mehrere Güter an einem Tag verbinden.

Uns hat die Region aber aus einem anderen Grund gefallen.

Der Leeuwin-Naturaliste Nationalpark zieht sich an der Küste von Cape Naturaliste im Norden bis Cape Leeuwin im Süden. Dazwischen liegen Klippen, Aussichtspunkte und immer wieder kleine Buchten, zu denen du kurz hinunterlaufen kannst. Wir sind die Strecke abschnittsweise abgefahren und einfach angehalten, wo es uns gefallen hat.

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Wichtig, weil wir das selbst lange falsch erinnert hatten: Für den Nationalpark brauchst du keinen 4WD. Die Caves Road und die Zufahrten zu den bekannten Aussichtspunkten und Leuchttürmen sind asphaltiert und mit jedem Fahrzeug erreichbar. Nur einzelne Sandpisten und Strandzufahrten sind Allradfahrzeugen vorbehalten – die sind vor Ort aber ausgeschildert, und du fährst nicht versehentlich hinein.

Hamelin Bay ist der Stopp, den wir auf keinen Fall auslassen würden. Am Strand kommen Rochen bis dicht ans Ufer und schwimmen seelenruhig an dir vorbei. Diese Tiere aus einem halben Meter Entfernung zu beobachten, gehört zu den Momenten, die uns von der ganzen Route am stärksten geblieben sind.

Ehrlich dazugesagt: Du bist dort nicht allein. Der Ort hat sich herumgesprochen, und an einem sonnigen Nachmittag stehen entsprechend viele Leute im flachen Wasser. Früh am Morgen ist es deutlich ruhiger.

Für einen ruhigen Tag zwischendurch kannst du dir außerdem ein Kanu leihen und ein Stück den Margaret River hinaufpaddeln.

→ Unsere Highlights an der Westküste

Tag 8–9: Pemberton und Walpole

Strecke: 180 km Margaret River → Pemberton, danach 130 km bis Walpole Fahrzeit: rund 2 Stunden plus 1,5 Stunden Übernachtung: eine Nacht Pemberton, eine Nacht Walpole Empfohlene Dauer: 2 Tage

Auf dieser Etappe ändert sich die Landschaft komplett. Du lässt die Küste hinter dir und fährst in den Great Southern Forest, einen Nationalpark nach dem anderen.

Für uns war das eine echte Überraschung. Bis dahin kannten wir aus Australien Strände, Buschland und Regenwald – aber keinen Wald in dem Sinn, den wir aus Europa kennen. Die Karri- und Tingle-Bäume hier werden über 60 Meter hoch, und wir sind auf dieser Strecke ständig irgendwo abgebogen, weil wieder ein braunes Schild auf einen Aussichtspunkt oder einen kurzen Walk hingewiesen hat.

walpole pemberton wald

Plane die Etappe deshalb nicht als Durchfahrt. Wir würden die Strecke immer auf zwei Tage aufteilen und in Pemberton übernachten, statt Margaret River und Walpole an einem Stück zu verbinden.

Die Hauptattraktion liegt dann in Walpole: das Valley of the Giants. Auf dem Tree Top Walk läufst du in bis zu 40 Metern Höhe durch die Kronen jahrhundertealter Tingle-Bäume. Der Steg schwingt spürbar mit, wenn mehrere Leute darauf unterwegs sind – wer nicht schwindelfrei ist, sollte das wissen. Unten führt zusätzlich der Ancient Empire Walk zwischen den ausgehöhlten Stämmen hindurch, ebenerdig und kostenlos.

→ Valley of the Giants

Tag 10: Denmark

Strecke: 65 km ab Walpole Fahrzeit: rund 45 Minuten Übernachtung: Denmark oder direkt weiter nach Albany Empfohlene Dauer: 1 Tag

Denmark ist eine kurze Etappe, aber eine, die wir auf keinen Fall auslassen würden. Der Ort liegt genau zwischen Walpole und Albany, und die beiden Stellen, für die du herkommst, liegen nur wenige Gehminuten auseinander.

Beide gehören zum William Bay Nationalpark, der keinen Eintritt kostet.

Greens Pool ist der schönste natürliche Badepool, den wir in Australien gesehen haben. Vorgelagerte Granitfelsen schirmen die Bucht komplett vom offenen Meer ab. Das Wasser steht dadurch fast still, ist türkis und so klar, dass du bis auf den Grund schaust – einer der wenigen Orte an dieser windigen Südküste, an dem du wirklich entspannt schwimmen kannst.

Direkt nebenan liegen die Elephant Rocks: riesige, rund geschliffene Granitblöcke, die tatsächlich wie eine Elefantenherde im Wasser stehen. Über einen schmalen Spalt zwischen den Felsen gelangst du hinunter in eine kleine Bucht.

Nimm dir hier mindestens eine Stunde Zeit, besser zwei. Wir hatten ursprünglich einen kurzen Fotostopp geplant und sind deutlich länger geblieben.

Danach sind es nur noch 55 Kilometer bis Albany.

Tag 11–14: Albany und Umgebung

Strecke: 55 km ab Denmark Fahrzeit: rund 45 Minuten Übernachtung: Albany, vier Nächte am selben Ort Empfohlene Dauer: 4 Tage

Albany war die größte Überraschung dieser Route. Ursprünglich hatten wir den Ort nur eingeplant, weil wir in der Stirling Range wandern wollten – geblieben sind wir deutlich länger.

Der Grund ist die Umgebung. Innerhalb von einer Autostunde liegen zwei Nationalparks, ein Naturreservat und eine Küste, die zum Beeindruckendsten dieser Reise gehört. Wir würden deshalb vier Nächte in Albany bleiben und von dort aus Tagesausflüge machen, statt jeden Abend die Unterkunft zu wechseln.

Tag 11: ankommen und die Stadt anschauen. Auf den Mount Clarence und den Mount Melville kannst du bequem hochfahren, oben hast du den Blick über die Stadt und die Bucht. Das War Memorial mit dem angeschlossenen Außenbereich hat uns interessiert, obwohl wir sonst selten in Museen gehen. Den Abend würden wir am Middleton Beach verbringen – Fish & Chips bei Hooked On Middleton Beach holen und am Strand essen.

Tag 12: Torndirrup Nationalpark. Nur 20 Minuten von Albany entfernt und der landschaftlich spektakulärste Teil der Umgebung. The Gap ist ein Spalt in der Steilküste, in dem der Ozean unter dir arbeitet, daneben liegt die Natural Bridge. Wer länger laufen möchte, hat mit dem Bald Head Walk eine anspruchsvolle Halbtageswanderung direkt vor der Tür.

→ Torndirrup Nationalpark

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Tag 13: Stirling Range und Bluff Knoll. Rechne mit rund 90 Minuten Anfahrt, der Tag ist also gut gefüllt. Der Bluff Knoll ist mit 1.095 Metern der höchste Berg im Südwesten Australiens. Wir sind ihn hochgelaufen, waren ordentlich außer Puste und ins Schwitzen gekommen – und wurden oben mit einem Ausblick belohnt, der jeden Höhenmeter wert war. Start am besten früh, weil das Wetter dort oben schnell umschlägt.

→ Stirling Range Nationalpark

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Tag 14: Porongurup oder Two Peoples Bay. Hier hast du die Wahl, je nachdem, ob du noch einmal wandern oder lieber an den Strand möchtest.

Den Porongurup Nationalpark haben wir per Zufall entdeckt, weil er auf dem Weg zur Stirling Range liegt. Wir haben spontan einen Tag drangehängt und waren begeistert. Der Granite Skywalk führt auf einen Granitfelsen mit Rundumblick über die Umgebung. Wenn du früh startest, lässt sich der Park auch mit Tag 13 verbinden.

→ Porongurup Nationalpark 

Ausblick im wunderschönen Porongurup National Park

Two Peoples Bay war ein Tipp von einem Einheimischen und liegt 45 Autominuten östlich. Der Little Beach dort gehört zu den schönsten Stränden, die wir in Australien gesehen haben – weißer Sand zwischen großen Granitfelsen. Lauf den Strand bis ans Ende, dann kommst du in eine weitere kleine Bucht, in der meist niemand steht.

→ Unsere 11 schönsten Strände in Australien

Wenn du an einer Stelle dieser Route einen Puffertag einplanst, dann hier. Albany ist der Ort, an dem uns am ehesten die Zeit gefehlt hat.

Tag 15: Von Albany nach Esperance

Strecke: 480 km Fahrzeit: rund 5 Stunden Übernachtung: Esperance Empfohlene Dauer: 1 Tag

Das ist der erste echte Fahrtag dieser Route, und wir würden ihn auch so behandeln: früh los, unterwegs zwei Pausen, abends in Esperance ankommen. Etwas anderes solltest du für diesen Tag nicht einplanen.

Die Strecke führt über den South Coast Highway durch Farmland, das sich über weite Abschnitte kaum verändert. Ravensthorpe liegt ungefähr auf zwei Dritteln der Strecke und eignet sich gut zum Tanken und für eine längere Pause.

Zwei praktische Hinweise: Tanke in Albany voll, bevor du losfährst. Und plane die Fahrt nicht in die Dämmerung hinein, weil auf dieser Strecke abends regelmäßig Kängurus unterwegs sind.

Optional: eine Nacht unterwegs und der Fitzgerald River Nationalpark

Wenn du den Tag entzerren möchtest, ist das die sinnvollste Stelle dafür – und der Ort, an dem wir den Tag einsetzen würden, den du dir bei der Hyden-Etappe sparst.

Zwischen Albany und Esperance liegt der Fitzgerald River Nationalpark. Er zieht sich über fast 100 Kilometer Küste und gehört zu den artenreichsten Regionen Australiens. Zwischen August und Oktober ist er deshalb besonders interessant, wenn dort die Wildblumen blühen. Als Ausgangspunkte bieten sich zwei Orte an: Bremer Bay im Westen und Hopetoun im Osten, rund 50 Kilometer südlich von Ravensthorpe.

Für die Anfahrt gibt es einen entscheidenden Punkt: Fahr den Park von Osten an. Der Hamersley Drive ab Hopetoun ist bis zum Hamersley Inlet asphaltiert und ganzjährig befahrbar. Von dort erreichst du mit einem normalen Fahrzeug den Cave Point Lookout, die Barrens Beach und die Four Mile Beach. Der Aufstieg auf den East Mount Barren ist kurz, aber steil – gut zweieinhalb Kilometer hin und zurück, dafür mit Blick über den ganzen Park.

Der Ort Bremer Bay auf der Westseite ist ebenfalls asphaltiert erreichbar und ein schöner Zwischenstopp. Von Albany kommend liegt er sogar früher auf der Strecke als Hopetoun. Die Zufahrten von dort in den Nationalpark hinein – etwa zum Point Ann – sind allerdings unbefestigt und werden bei Regen kurzfristig gesperrt, um die Ausbreitung von Dieback zu verhindern. Wenn du diesen Teil des Parks sehen möchtest, plane also Puffer ein und prüfe den Straßenzustand vorher.

Übernachten kannst du in Hopetoun selbst oder auf den Campingplätzen am Hamersley Inlet und in der Four Mile Beach, die vorab buchbar sind. Prüfe vor der Anfahrt kurz die Park Alerts der Naturschutzbehörde DBCA, weil einzelne Abschnitte kurzfristig gesperrt sein können.

Tag 16–18: Esperance und Cape Le Grand

Strecke: – Übernachtung: Esperance oder Campingplatz Lucky Bay Empfohlene Dauer: 3 Tage

Esperance selbst ist ein kleines, unaufgeregtes Städtchen. Der Grund, warum du hierherfährst, liegt an den Stränden – und die gehören zu den schönsten des ganzen Landes.

Der Great Ocean Drive ist eine Rundstrecke direkt ab dem Ort und lässt sich in wenigen Stunden fahren. An jedem Strand gibt es einen Parkplatz, du kannst also in Ruhe von Bucht zu Bucht fahren. Den längsten Stopp würden wir am Twilight Beach einlegen. Er hat es auf unsere Liste der schönsten Strände Australiens geschafft, und wir würden ihn dort jederzeit wieder aufnehmen.

twilight beach

Auf der Strecke liegt auch der Pink Lake. Ein Hinweis dazu, weil er in vielen älteren Beiträgen noch anders steht: Der See ist seit Jahren nicht mehr rosa. Ursache sind Veränderungen im Salzhaushalt der Umgebung. Der bekannte pinke See Westaustraliens ist der Lake Hillier auf Middle Island vor der Küste – und der lässt sich nur aus der Luft bei einem Rundflug richtig sehen.

Der Wharton Beach liegt weiter östlich und ist für uns der schönste Strand der gesamten Gegend. Weißer Sand, türkisfarbenes Wasser und so lang, dass du selbst in der Hauptsaison ein Stück für dich allein findest. Der Umweg lohnt sich.

Der Cape Le Grand Nationalpark liegt rund eine Autostunde östlich und ist der eigentliche Höhepunkt dieser Etappe. Für den Park brauchst du einen Eintritt oder den WA Park Pass.

hellfire bay

Die Lucky Bay ist der bekannteste Strand Australiens – und wir sagen ehrlich, dass sie uns weniger beeindruckt hat als Twilight und Wharton Beach. Schön ist sie trotzdem, und wenn morgens Kängurus am Strand liegen, verstehst du sofort, warum die Fotos um die Welt gehen. Einmal hinfahren, anschauen, weiterziehen.

Ruhiger sind die Hellfire Bay und die Thistle Cove weiter westlich. Wer wandern möchte, nimmt den Frenchman Peak: zwei bis drei Stunden hin und zurück, die letzten Meter eher Klettern als Wandern, dafür ein Rundumblick über den ganzen Park.

frenchman's peak

Wo du übernachtest, hängt vom Fahrzeug ab. Wir waren mit einem Mietwagen unterwegs und haben deshalb in Esperance geschlafen und den Park als Tagesausflug gemacht. Das funktioniert gut, kostet dich aber jeden Tag zweimal eine Stunde Fahrt.

Mit einem Camper würden wir stattdessen direkt auf dem Campingplatz in der Lucky Bay stehen. Der Platz ist einfach ausgestattet, liegt aber unmittelbar hinter der Düne. Reserviere unbedingt vorher – die Stellplätze sind begrenzt und in der Hauptsaison schnell vergeben.

→ Cape Le Grand Nationalpark und die Lucky Bay

Tag 19: Von Esperance über Hyden zurück nach Perth

Strecke: 480 km bis Hyden, danach 340 km bis Perth Fahrzeit: rund 5 Stunden plus 3,5 StundenÜbernachtung: Perth Empfohlene Dauer: 1 Tag

Diese Etappe planen wir heute anders, als wir sie ursprünglich vorhatten – und du sparst dadurch einen kompletten Tag.

Der Rückweg führt weg von der Küste durch den Wheatbelt. Die Landschaft wird trockener, die Orte kleiner und die Abstände zwischen ihnen größer. Tanke in Esperance voll und verlass dich nicht darauf, dass eine kleine Tankstelle unterwegs geöffnet hat. Wasser und etwas zu essen solltest du ebenfalls dabeihaben.

Das Ziel unterwegs ist Hyden mit dem Wave Rock: eine rund 15 Meter hohe und über 100 Meter lange Granitformation, die tatsächlich aussieht wie eine erstarrte Welle. Entstanden ist sie über Millionen Jahre durch Verwitterung, die farbigen Streifen stammen von Mineralien, die mit dem Regenwasser über den Fels laufen. In der Nähe liegen außerdem der Hippo’s Yawn, ein Felsen in Form eines geöffneten Nilpferdmauls, und die Mulka’s Cavemit Handabdrücken der Aborigines.

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Und genau hier liegt der Planungspunkt: Wir hatten für Hyden eine Übernachtung eingeplant, um die lange Strecke nicht am Stück fahren zu müssen. Vor Ort haben wir uns dann anders entschieden.

Der Grund ist einfach. In Hyden gibt es außer dem Wave Rock nichts zu tun. Der Ort besteht im Wesentlichen aus einer Tankstelle, einem Campingplatz, einem Hotel, einem kleinen Tierpark, einem Supermarkt und einem Café. Alles ist auf die eine Attraktion ausgerichtet. Für den Felsen selbst brauchst du ein bis zwei Stunden, inklusive des kurzen Wegs hinauf – danach hast du dort schlicht keine Beschäftigung mehr.

Wir sind deshalb nach der Pause weitergefahren und noch am selben Tag in Perth angekommen. Rückblickend war das die richtige Entscheidung, und wir würden es jederzeit wieder so machen.

So planst du den Tag: früh in Esperance losfahren, mittags Pause am Wave Rock, nachmittags die restlichen 340 Kilometer nach Perth. Der Tag ist lang, aber die Strecken sind gut ausgebaut und unproblematisch zu fahren. Wechselt euch beim Fahren ab, wenn ihr zu zweit unterwegs seid, und plant die letzte Etappe nicht in die Dämmerung hinein.

Den Tag, den du dadurch gewinnst, würden wir nicht in Perth verbringen, sondern weiter vorn einsetzen: als zusätzliche Nacht in Bremer Bay oder Hopetoun, damit aus dem Fahrtag zwischen Albany und Esperance eine entspannte Etappe wird.

→ Wave Rock in Hyden

Tag 20–21: Perth und Umgebung

Strecke: – Übernachtung: Perth Empfohlene Dauer: 2 Tage

Zum Abschluss würden wir zwei Tage in Perth einplanen. Einen davon als Puffer, falls unterwegs etwas dazwischenkommt – bei einer Route dieser Länge ist das eher die Regel als die Ausnahme.

Für den anderen bieten sich zwei Nationalparks direkt vor der Haustür an: der Yanchep Nationalpark nördlich der Stadt, in dem du ziemlich sicher Koalas zu sehen bekommst, und der John Forrest Nationalpark östlich von Perth mit dem Eagle View Walk.

yanchep nationalpark australien perth koalas

Einen Hinweis zur Fahrzeugrückgabe möchten wir dir noch mitgeben: Lege sie nie auf denselben Tag wie den Rückflug. Ein Stau, eine Panne oder eine längere Abnahme bei der Rückgabe reichen aus, um daraus einen sehr unangenehmen Tag zu machen.

→ Yanchep Nationalpark 

→ John Forrest Nationalpark

Südwesten Australien in 2 Wochen: die kürzere Route

Wenn du nur zwei Wochen Zeit hast, würden wir die Route nicht zusammenstauchen, sondern kürzen. Konkret heißt das: Esperance und Hyden fallen weg.

Das klingt hart, weil die Lucky Bay zu den schönsten Stränden Australiens gehört. Rechne aber einmal nach, was dieser Abschnitt kostet: 480 Kilometer hin, 480 Kilometer bis Hyden und noch einmal 340 bis Perth. Zusammen rund 1.300 Kilometer und drei reine Fahrtage für drei Tage vor Ort.

In zwei Wochen ist das Verhältnis nicht mehr sinnvoll. Ohne diesen Abschnitt bleibt eine sehr entspannte Route:

  • Tag 1–2: Perth
  • Tag 3–5: Margaret River Region
  • Tag 6–7: Pemberton und Walpole
  • Tag 8: Denmark
  • Tag 9–12: Albany und Umgebung
  • Tag 13: Albany → Perth, rund 420 km über den Albany Highway
  • Tag 14: Perth und Fahrzeugrückgabe

Du fährst damit knapp 1.200 Kilometer statt 2.000 und hast trotzdem alles gesehen, was die Region ausmacht: Küste, Wald, Klippen und die Wanderungen rund um Albany.

Der Rest läuft dir nicht weg. Esperance und der Cape Le Grand Nationalpark sind ein guter Grund, ein zweites Mal nach Western Australia zu kommen.

Camper oder Mietwagen für den Südwesten?

Für diese Route funktionieren beide Varianten. Die Straßen sind durchgehend asphaltiert, die Infrastruktur ist gut, und einen 4WD brauchst du an keiner Stelle. Die Entscheidung hängt deshalb weniger von der Strecke ab als davon, wie du reisen möchtest.

Für einen Camper spricht auf dieser Route vor allem eines: die Campingplätze liegen dort, wo du hinwillst. In der Lucky Bay stehst du direkt hinter der Düne im Cape Le Grand Nationalpark, in der Stirling Range und im Umland von Walpole gibt es einfache Plätze mitten in der Natur. Du sparst dir die Unterkunftssuche und bist morgens als Erster am Strand oder am Wanderweg.

Für einen Mietwagen spricht der Komfort – und die Tatsache, dass diese Route zwei längere Stadtaufenthalte hat. In Perth und Fremantle bringt dir ein Camper keinen Vorteil, kostet aber Nerven bei der Parkplatzsuche. Dazu kommt: Im Südwesten wird es außerhalb des Hochsommers nachts empfindlich kühl. Wer in Albany vier Nächte bleibt, wohnt in einer Ferienwohnung deutlich angenehmer als in einem Kompaktcamper.

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Wir sind diese Route selbst im Mietwagen gefahren. Das hat gut funktioniert, hatte aber einen konkreten Preis: Weil wir in Esperance geschlafen haben, sind wir an drei Tagen jeweils zweimal eine Stunde zum Cape Le Grand Nationalpark und zurück gefahren. Mit einem Camper in der Lucky Bay wäre das entfallen.

Unsere Empfehlung:

  • Liegt dein Schwerpunkt auf Nationalparks, Stränden und Wanderungen – vor allem, wenn Esperance dabei ist: Camper.
  • Möchtest du mehr Komfort, planst du längere Stopps in Perth und Albany oder reist du im australischen Winter: Mietwagen.
  • Beides lässt sich auch kombinieren. Die ersten Tage in Perth und Fremantle mit dem Mietwagen, danach den Camper für die Runde.

Bei den Preisen macht der Buchungszeitpunkt einen enormen Unterschied. Gerade zur Wildblumensaison zwischen August und Oktober und in den australischen Schulferien sind die guten Fahrzeuge früh vergeben. Vergleiche deshalb so früh wie möglich, auch wenn deine Route noch nicht bis ins Detail steht.

→ Camper für Australien vergleichen und buchen 

→ Mietwagen für Australien vergleichen

Ausführlich haben wir die beiden Varianten hier gegenübergestellt:

→ Mietwagen oder Camper in Australien? Unser Vergleich

Wann du diese Route am besten fährst

Für Perth und den Südwesten sind März bis Mai und September bis November die besten Monate. Dann ist es warm genug für die Küste, ohne dass die Hitze längere Wanderungen anstrengend macht.

Im australischen Sommer klettert Perth auf rund 31 °C. Für Strandtage ist das ideal, für den Aufstieg auf den Bluff Knoll oder einen Nachmittag am Wave Rock ohne Schatten eher nicht. Der Winter von Juni bis August ist mit 18 bis 19 °C und rund 15 Regentagen im Monat deutlich kühler und nasser, weiter südlich in Albany noch einmal frischer.

Ein Argument spricht besonders für den Frühling: Zwischen August und Oktober blüht rund um Perth und im Wheatbelt die größte Wildblumenblüte der Welt, im September und Oktober zieht sie weiter nach Süden Richtung Albany und Esperance. Wenn du die Route in diesen Wochen fährst, nimmst du sie über weite Strecken mit.

Ein praktischer Hinweis für die Südküste: Es ist dort auch im Sommer windig. Ein Pullover gehört in Albany und Esperance ganzjährig ins Gepäck.

→ Beste Reisezeit für Australien: Klima und Regionen im Überblick

Campingplätze und Unterkünfte entlang der Route

In Perth, Margaret River, Albany und Esperance findest du problemlos Caravan Parks, Motels und Ferienwohnungen. Für die vier Nächte in Albany lohnt sich eine Ferienwohnung besonders, weil du von dort jeden Tag nur Tagesausflüge machst.

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Zwei Stellen solltest du vorher buchen:

Der Campingplatz in der Lucky Bay im Cape Le Grand Nationalpark hat wenige Stellplätze und ist in der Hauptsaison und den Schulferien schnell vergeben. Reserviere ihn, sobald deine Daten stehen.

Die Strecke zwischen Albany und Esperance ist der einzige Abschnitt, auf dem die Abstände zwischen Übernachtungsmöglichkeiten größer werden. Wenn du dort eine Nacht einlegen möchtest, plane Bremer Bay oder Hopetoun vorher ein, statt unterwegs zu suchen.

Ansonsten sind wir auf dieser Route entspannt gefahren. Außerhalb der australischen Schulferien haben wir häufig erst am Nachmittag entschieden, wo wir übernachten.

Was kostet ein Roadtrip durch den Südwesten?

Drei Posten sind für genau diese Route spezifisch:

Sprit für rund 2.000 Kilometer, bei einem Camper entsprechend mehr als bei einem Mietwagen.

Der WA Park Pass. In Western Australia kostet nicht jeder Nationalpark Eintritt, auf dieser Route liegen aber gleich sieben gebührenpflichtige: Torndirrup, Stirling Range, Porongurup, Two Peoples Bay, Cape Le Grand, Yanchep und John Forrest. Die Tagesgebühr gilt zwar für alle Parks, die du am selben Tag besuchst – bei dieser Runde kommst du trotzdem schnell auf sieben oder acht Zahltage. Ab etwa dem fünften Tag ist der Holiday Pass für vier Wochen günstiger. Er ist online oder an den Parkeingängen erhältlich und muss sichtbar im Fahrzeug liegen.

Zwei Dinge sind nicht im Pass enthalten: Campinggebühren und einzelne Attraktionen. Dazu gehören auf dieser Route der Tree Top Walk im Valley of the Giants und die begehbaren Höhlen im Leeuwin-Naturaliste Nationalpark. Der Park selbst kostet dagegen keinen Eintritt, ebenso wenig der William Bay Nationalpark mit Greens Pool.

Keine Einweggebühr, weil du das Fahrzeug in Perth abholst und zurückgibst. Das ist bei einer Rundreise der größte versteckte Spareffekt.

Alles Weitere zu Flug, Fahrzeug, Unterkünften und Verpflegung haben wir hier aufgeschlüsselt:

→ Was kostet ein Australien-Urlaub? Unsere Kosten und Beispielrechnungen

5 Dinge, die wir heute anders planen würden

Denmark nicht auslassen. Bei unserer Reise sind wir von Walpole direkt nach Albany durchgefahren. Greens Pool und die Elephant Rocks liegen genau dazwischen und kosten dich einen halben Tag. Das würden wir beim nächsten Mal einplanen.

Mehr Zeit in Albany. Vier Nächte sind gut, fünf wären besser. Es ist der einzige Ort auf dieser Route, an dem uns tatsächlich Zeit gefehlt hat – zwischen Torndirrup, Stirling Range, Porongurup und Two Peoples Bay bleibt sonst immer etwas liegen.

In Hyden nicht übernachten. Das haben wir spontan vor Ort entschieden und würden es wieder so machen. Der Wave Rock kostet ein bis zwei Stunden, danach fährst du weiter.

Den Esperance-Abschnitt mit dem Camper machen. Wir sind die Runde im Mietwagen gefahren und haben dadurch jeden Tag zwei Stunden zwischen Esperance und dem Cape Le Grand Nationalpark verloren.

Die Wildblumen bewusst mitnehmen. Zwischen August und Oktober verändert sich die gesamte Strecke noch einmal. Wenn du bei deinen Reisedaten flexibel bist, würden wir diesen Zeitraum ansteuern.

Der Südwesten ist für uns bis heute die Region, die wir Erstreisenden am häufigsten empfehlen. Die Entfernungen sind überschaubar, die Straßen einfach zu fahren, und du bekommst innerhalb von drei Wochen mehr unterschiedliche Landschaften zu sehen als auf mancher doppelt so langen Route. Und Perth bleibt unsere Lieblingsstadt in Australien – daran hat sich auch nach mehreren Monaten dort nichts geändert.

Häufige Fragen zu unserer Südwesten-Australien-Rundreise

Wie lange braucht man für einen Roadtrip durch Südwest-Australien?

Für unsere Route von Perth über Margaret River, Albany und Esperance nach Hyden und zurück würden wir etwa drei Wochen einplanen. Zwei Wochen sind möglich, dann würden wir die Strecke aber verkürzen oder deutlich weniger Zeit an den einzelnen Stopps verbringen.

Brauche ich für den Südwesten Australiens einen 4WD?

Für die klassische Route nein. Die Hauptstrecken zwischen Perth, Margaret River, Walpole, Albany, Esperance und Hyden kannst du mit einem normalen Mietwagen oder 2WD-Camper fahren. Für spezielle Tracks und Strandfahrten gelten andere Voraussetzungen.

Wie viele Kilometer hat diese Australien-Rundreise?

Allein zwischen den Hauptstopps sind es ungefähr 1.800 Kilometer. Durch Ausflüge rund um Margaret River, Albany, Esperance und die Nationalparks liegt deine tatsächliche Fahrleistung höher. 

Wann ist die beste Reisezeit für den Südwesten Australiens?

Wir bevorzugen März bis Mai sowie September bis November. Frühling und Herbst eignen sich besonders gut für einen Roadtrip durch Perth, Margaret River, Albany und den Südwesten. 

Lohnt sich Esperance bei einer Rundreise ab Perth?

Für uns ja – allerdings nur, wenn du genug Zeit hast. Esperance und Cape Le Grand gehören zu den Highlights der Route, sorgen aber gleichzeitig für die längsten Fahrtage. Bei nur zwei Wochen würden wir deshalb gut überlegen, ob wir Esperance einbauen.

Mietwagen oder Camper für die Südwesten-Rundreise?

Beides funktioniert. Wir sind diese konkrete Strecke mit dem Mietwagen gefahren. Mit einem Camper bist du bei den Übernachtungen flexibler und kannst beispielsweise direkt im Cape Le Grand National Park campen. Ein Mietwagen ist dafür auf langen Fahrstrecken und in Städten komfortabler.

Ist die Route auch als erste Australien-Reise geeignet?

Ja. Gerade wenn du Western Australia erleben möchtest, aber keine Zeit für die langen Strecken Richtung Exmouth oder Broome hast, finden wir den Südwesten sehr passend. Du bekommst Strände, Nationalparks, Wanderungen, kleine Orte und mit Perth auch eine größere Stadt – ohne wochenlang nur Strecke machen zu müssen.

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