Campingplätze in Australien: Arten, Kosten und unsere Tipps

Naturnahe Campingplätze in Australien

Campingplätze in Australien sind so unterschiedlich wie das Land selbst. Du kannst auf einem einfachen Campground mitten im Nationalpark übernachten, dir eine Powered Site mit Stromanschluss auf einem gut ausgestatteten Holiday Park suchen oder auf einem ausgewiesenen Free Camp kostenlos stehen.

Wir haben auf unseren Roadtrips durch Australien schon fast alles ausprobiert: kleine Campgrounds mitten in der Natur, auf denen morgens Kängurus vor dem Camper standen, ebenso wie große Holiday Parks mit Pool, Camp Kitchen, Waschmaschinen und sogar eigenem Bad direkt am Stellplatz. Für uns macht gerade diese Mischung eine Camperreise durch Australien so besonders.

Preislich ist die Spanne entsprechend groß. Für einen normalen Holiday oder Caravan Park solltest du grob mit 40 bis 70 AUD pro Nacht rechnen, in beliebten Ferienregionen und während der Hauptsaison kann es deutlich teurer werden. Nationalpark-Campgrounds und einfache Bush Camps sind häufig günstiger, während manche ausgewiesenen Free Camps gar nichts kosten.

Auch Vorbuchen ist nicht überall notwendig. Außerhalb der Hauptsaison kannst du vielerorts spontan bleiben. Beliebte Nationalpark-Campgrounds, Küstenorte und Campingplätze während der australischen Schulferien solltest du dagegen besser rechtzeitig reservieren. Und wichtig: Kostenloses Camping bedeutet nicht, dass du deinen Camper einfach überall abstellen und darin übernachten darfst.

In diesem Guide zeigen wir dir, welche Arten von Campingplätzen es in Australien gibt, was sie kosten, wann du reservieren solltest, was Powered und Unpowered Sites bedeuten und wie du unterwegs gute Stellplätze findest.

Du planst gerade deine komplette Camperreise? In unserem großen Camper-Guide für Australien findest du außerdem alles zu Camper-Typen, Vermietern, Kosten, Versicherung, 4WD und Buchung.

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Welche Campingplatz-Arten gibt es in Australien?

Campingplätze in Australien können völlig unterschiedlich aussehen. Die Bandbreite reicht vom großen Holiday Park mit Pool und Camp Kitchen bis zum einfachen Campground mitten im Nationalpark, auf dem es vielleicht nur eine Toilette und ein paar Stellplätze gibt.

Welche Variante am besten zu deiner Reise passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Komfort du möchtest, wo du unterwegs bist und wie autark dein Camper ausgestattet ist. Auf längeren Roadtrips nutzen wir meistens eine Mischung aus verschiedenen Platzarten.

Holiday Parks und Caravan Parks

Holiday Parks und Caravan Parks sind die klassischen Campingplätze in Australien. Die Begriffe werden nicht immer eindeutig voneinander getrennt, Holiday Parks sind häufig etwas größer und stärker auf Urlauber und Familien ausgerichtet.

In der Regel kannst du zwischen Powered Sites mit Stromanschluss und Unpowered Sites ohne Strom wählen. Dazu kommen meist Sanitäranlagen, Waschmaschinen, eine Camp Kitchen und BBQ-Möglichkeiten. Je nach Platz findest du außerdem einen Dump Point, Pool, Spielplatz, Shop oder weitere Einrichtungen.

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Zu den bekannten Ketten gehören BIG4, Discovery Parks, G’day Parks und NRMA Parks. Daneben gibt es unzählige unabhängig geführte Caravan Parks, die teilweise kleiner, günstiger und deutlich persönlicher sind.

Wir nutzen solche Plätze besonders gern, wenn wir Wäsche waschen, Batterien laden, Wasser auffüllen oder einfach mal wieder ausgiebig duschen möchten. Nach einigen Nächten auf einfachen Campgrounds kann ein gut ausgestatteter Holiday Park plötzlich ziemlich luxuriös wirken.

Nationalpark-Campgrounds und Bush Camps

Für uns gehören Campgrounds in australischen Nationalparks zu den schönsten Plätzen, auf denen du mit einem Camper übernachten kannst. Statt Pool und Camp Kitchen bekommst du hier vor allem eines: Natur.

Die Ausstattung ist häufig deutlich einfacher. Manche Plätze bieten nur Stellplätze und eine einfache Toilette, andere zusätzlich Picknicktische, Feuerstellen, BBQs oder Duschen. Stromanschlüsse sind selten und Trinkwasser solltest du nicht voraussetzen.

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Dafür wachst du teilweise mitten im Nationalpark auf und hast Kängurus, Wallabys oder Vögel direkt vor dem Camper.

Da die Nationalparks von den einzelnen Bundesstaaten und Territorien verwaltet werden, unterscheiden sich Buchungssysteme, Gebühren und Regeln. Viele beliebte Campgrounds müssen inzwischen online reserviert werden. Teilweise kommen zusätzlich Eintritts- oder Fahrzeuggebühren für den Nationalpark hinzu.

Unser Tipp: Prüfe vor der Buchung nicht nur die Ausstattung, sondern auch die Zufahrt. Einige Campgrounds sind nur mit einem 4WD erreichbar oder haben Einschränkungen bei Länge und Größe des Fahrzeugs.

Showgrounds und Council-Campingplätze

Eine praktische Alternative, die viele Australien-Reisende zunächst gar nicht kennen, sind Showgrounds und kommunale Campingplätze.

Vor allem in kleineren Orten im Landesinneren werden Teile von Veranstaltungs- oder Sportgeländen außerhalb von Events als einfache Campingplätze genutzt. Häufig gibt es Toiletten und Duschen, manchmal auch Stromanschlüsse oder eine Dump Station.

Der Komfort ist meist überschaubar, dafür sind solche Plätze häufig günstig, unkompliziert und gut für eine Zwischenübernachtung geeignet.

Gerade auf längeren Etappen durchs Landesinnere haben solche Plätze einen großen Vorteil: Du bekommst eine legale Übernachtungsmöglichkeit mit etwas Infrastruktur, ohne dafür unbedingt einen großen Holiday Park ansteuern zu müssen.

Free Camps und Rest Areas

Australien bietet außerdem zahlreiche Möglichkeiten, kostenlos oder sehr günstig zu übernachten. Dabei solltest du allerdings zwischen Free Camps und Rest Areas unterscheiden.

Free Camps sind ausgewiesene Plätze, auf denen Übernachten ausdrücklich erlaubt ist. Manche liegen wunderschön an Flüssen, Seen oder mitten im Busch, andere bestehen tatsächlich nur aus einer einfachen Stellfläche.

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Rest Areas liegen dagegen vor allem entlang von Highways und sind in erster Linie als Ruheplätze für Autofahrer gedacht. Auf manchen ist eine Übernachtung erlaubt, auf anderen nicht oder nur für einen begrenzten Zeitraum.

Deshalb gilt: Nur weil du irgendwo einen Parkplatz oder eine Rest Area findest, bedeutet das noch lange nicht, dass du dort mit dem Camper übernachten darfst. Beschilderung und lokale Regeln haben immer Vorrang.

Free Camping ist außerdem nicht dasselbe wie Wildcampen. Einfach irgendwo am Strand, auf einem Parkplatz oder am Straßenrand zu übernachten, kann je nach Region verboten sein.

Roadhouses

Auf langen Strecken durchs Outback wirst du früher oder später auf Roadhouses stoßen. Sie sind weit mehr als nur Tankstellen und kombinieren häufig Kraftstoff, Restaurant, Shop und Übernachtungsmöglichkeiten.

Viele Roadhouses bieten einfache Stellplätze für Camper an, teilweise mit Strom, Duschen oder Toiletten. Luxus solltest du dabei nicht erwarten – aber auf abgelegenen Strecken ist das auch nicht der entscheidende Punkt.

Wenn die nächsten Orte mehrere hundert Kilometer auseinanderliegen, kann ein Roadhouse schlicht der sinnvollste oder einzige Übernachtungsplatz auf deiner Route sein.

Station Stays

Eine besonders interessante Alternative sind Station Stays auf privaten Farmen und Rinderstationen.

Die Bandbreite reicht vom einfachen Bush Camp bis zum gut ausgestatteten Campingplatz mit Strom, Duschen und Gemeinschaftsbereichen. Manche Stationen bieten zusätzlich Farmtouren, Wanderwege oder andere Aktivitäten an.

Wir mögen diese Art der Übernachtung besonders, weil du dabei ein Australien kennenlernst, das du auf den klassischen Küstenrouten leicht verpasst. Gleichzeitig unterstützt du häufig einen lokalen Familienbetrieb.

Ausstattung auf Campingplätzen in Australien

Die Ausstattung australischer Campingplätze kann sehr unterschiedlich sein. Ein großer Holiday Park bietet oft Duschen, Laundry, Camp Kitchen und Stromanschlüsse, während du auf einem einfachen Nationalpark-Campground manchmal kaum mehr als einen Stellplatz und eine Toilette findest.

Gerade bei der Buchung tauchen dabei einige Begriffe immer wieder auf.

Powered Site oder Unpowered Site?

Auf vielen Campingplätzen kannst du zwischen einer Powered Site und einer Unpowered Site wählen.

Eine Powered Site hat einen Stromanschluss direkt am Stellplatz. Das ist praktisch, wenn du die Bordbatterie laden oder Geräte nutzen möchtest, die nur mit 240-Volt-Landstrom funktionieren. Welche Geräte das betrifft, hängt vom Camper ab.

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Mit einer guten Bordbatterie und eventuell Solarpanels kommst du dagegen oft mehrere Nächte ohne externen Strom aus. Unpowered Sites sind meist günstiger und für viele Übernachtungen völlig ausreichend.

Wir buchen deshalb nicht automatisch immer einen Stellplatz mit Strom. Nach ein paar Tagen kennst du deinen Camper ohnehin gut genug und weißt ziemlich schnell, wie lange Batterie und Stromversorgung bei deinem normalen Verbrauch durchhalten.

Ensuite Sites: Stellplatz mit eigenem Bad

Auf größeren Holiday Parks findest du teilweise sogenannte Ensuite Sites. Dabei gehört zu deinem Stellplatz ein kleines privates Badezimmer mit Dusche, Toilette und Waschbecken.

Das kostet zwar mehr, kann nach mehreren Wochen im Camper aber erstaunlich angenehm sein. Wir würden es nicht ständig buchen, gönnen uns so etwas auf längeren Reisen aber durchaus einmal bewusst.

Camp Kitchen, Duschen und Laundry

Auf Holiday Parks gehören Duschen und Toiletten in der Regel zur Grundausstattung. Viele Plätze haben zusätzlich eine Camp Kitchen mit Spülen, Kochplatten, Mikrowelle und häufig auch BBQs.

Wir nutzen die Camp Kitchen gern zum Kochen und Abwaschen – vor allem, weil dabei der eigene Wasservorrat im Camper geschont wird. Und ganz nebenbei kommt man dort ziemlich schnell mit anderen Reisenden ins Gespräch. Einige unserer besten Routentipps haben wir genau dort bekommen.

Für längere Reisen praktisch ist außerdem die Laundry mit Waschmaschinen und Trocknern. Ein paar Ein- und Zwei-Dollar-Münzen im Camper zu haben, schadet nicht, auch wenn inzwischen immer mehr Plätze Kartenzahlung oder andere Bezahlsysteme anbieten.

Frischwasser und Trinkwasser

Auf vielen Holiday Parks kannst du den Frischwassertank deines Campers auffüllen. Verlass dich aber nicht darauf, dass jeder Stellplatz einen eigenen Wasseranschluss hat oder dass vorhandenes Wasser automatisch Trinkwasser ist.

Achte auf Hinweise wie „Potable Water“ oder „Drinking Water“. In abgelegenen Regionen füllen wir Wasser lieber etwas früher nach, statt darauf zu vertrauen, dass der nächste Campground eine geeignete Wasserstelle hat.

Dump Point: Toilette richtig entsorgen

Wenn dein Camper eine Toilette besitzt, brauchst du regelmäßig einen Dump Point beziehungsweise eine Dump Station. Dort kannst du die Toilettenkassette fachgerecht entleeren.

Nicht jeder Campingplatz hat automatisch einen Dump Point. Auf längeren Strecken lohnt es sich deshalb, rechtzeitig zu prüfen, wo die nächste Entsorgungsmöglichkeit liegt. Camping-Apps wie WikiCamps sind dabei ziemlich praktisch.

Wichtig: Toiletteninhalt und Abwasser gehören nur an dafür vorgesehene Stellen. Welche Regeln für Grauwasser gelten, kann sich je nach Region und Campingplatz unterscheiden.

Cabins als Alternative zum Stellplatz

Viele Holiday Parks bieten neben Camping- und Camperstellplätzen auch Cabins an. Das sind kleine Ferienunterkünfte, deren Ausstattung von sehr einfach bis zu kompletten Apartments mit Küche, Bad und Klimaanlage reicht.

Für eine klassische Camperreise brauchst du sie natürlich nicht unbedingt. Interessant können Cabins aber sein, wenn du mit dem Mietwagen unterwegs bist oder dir während einer längeren Reise zwischendurch bewusst eine Nacht ohne Camper gönnen möchtest.

Was kosten Campingplätze in Australien?

Camping in Australien ist längst nicht mehr automatisch günstig. Vor allem an der Küste, in beliebten Ferienorten und während der australischen Schulferien können Stellplätze inzwischen ordentlich ins Geld gehen.

Als grobe Orientierung kannst du mit folgenden Preisen rechnen:

PlatzartPreis pro Nacht
Rest Areas und Free Camps0 bis 15 AUD
Nationalpark-Campgrounds10 bis 25 AUD pro Person
Showgrounds und Council-Plätze15 bis 35 AUD
Einfache Caravan Parks35 bis 55 AUD
Holiday Parks45 bis 90 AUD
Holiday Parks an der Küste in den Ferien90 bis 130 AUD
Ensuite SiteAufpreis 10 bis 25 AUD
Cabin100 bis 250 AUD

Die Preise sind bewusst nur Richtwerte. Region, Saison und Campingplatz machen einen enormen Unterschied – und gerade während der Ferien können einzelne Holiday Parks deutlich darüber liegen.

Bei Caravan und Holiday Parks gilt der angezeigte Preis häufig für einen Stellplatz mit zwei Personen. Weitere Gäste kosten dann zusätzlich. Bei Nationalpark-Campgrounds ist die Preisstruktur je nach Bundesstaat und Platz unterschiedlich: Mal wird pro Person, mal pro Stellplatz abgerechnet.

Wovon hängt der Campingplatz-Preis ab?

Der größte Faktor ist die Lage. Ein Holiday Park direkt am Strand oder in einem bekannten Ferienort kostet meist deutlich mehr als ein Platz einige Kilometer weiter im Landesinneren.

Auch die Reisezeit macht einen großen Unterschied. Während der australischen Schulferien, rund um Weihnachten, Ostern und lange Wochenenden steigen die Preise teilweise deutlich. Gleichzeitig werden beliebte Plätze schneller ausgebucht und manche Betreiber verlangen einen Mindestaufenthalt.

Dann kommt die Wahl zwischen Powered und Unpowered Site hinzu. Ein Stellplatz ohne Strom ist in der Regel etwas günstiger.

Und schließlich zahlst du natürlich für die Ausstattung. Pool, Spielplatz, moderne Sanitäranlagen oder ein eigenes Ensuite-Bad schlagen sich meist im Preis nieder.

Unser Tipp: Wenn du flexibel bist, lohnt sich der Blick auf Campingplätze etwas außerhalb der bekannten Ferienorte. Wir haben schon Plätze erlebt, die deutlich günstiger und gleichzeitig viel ruhiger waren als der Holiday Park direkt am Strand.

Nationalparks: Campgebühr und Parkeintritt

Bei Nationalparks kommen zwei Kosten zusammen, die du getrennt betrachten solltest: die Gebühr für den Campground und gegebenenfalls eine Eintrittsgebühr für den Park selbst.

Das ist je nach Bundesstaat unterschiedlich geregelt. In Western Australia zahlst du für viele Nationalparks Eintritt, dort lohnt sich ab etwa fünf besuchten Parks ein Holiday Pass. In New South Wales sind die meisten Parks kostenlos, ein paar bekannte kosten Tagesgebühr. In Queensland gibt es keinen allgemeinen Parkeintritt, dafür wird der Campground pro Person abgerechnet.

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Wenn du also mehrere Nationalparks in einem Bundesstaat besuchen möchtest, schau dir vorher an, ob sich ein Pass für dich rechnet. Bei einer längeren Reise durch Western Australia ist das fast immer der Fall.

Diese Kosten werden oft vergessen

Zum reinen Stellplatzpreis können noch kleinere Kosten dazukommen. Waschmaschine und Trockner kosten extra, weitere Personen können einen Aufpreis verursachen und während der Hauptsaison verlangen manche Parks einen Mindestaufenthalt.

Auch die Stornierungsbedingungen solltest du bei früh gebuchten Holiday Parks im Blick behalten. Gerade in beliebten Ferienzeiten ist eine kurzfristige Änderung nicht immer kostenlos. Im Verhältnis zu Camper, Kraftstoff und Verpflegung sind das zwar eher kleinere Posten, auf einer mehrwöchigen Reise können sie sich trotzdem summieren.

Eine realistische Beispielrechnung

Für 21 Nächte mit dem Camper an der Ostküste würden wir grob so rechnen:

  • 4 Nächte Free Camps und Rest Areas: 0 bis 40 AUD
  • 5 Nächte Nationalpark-Campgrounds (2 Personen): rund 150 bis 250 AUD
  • 12 Nächte Caravan und Holiday Parks: rund 550 bis 900 AUD

Macht insgesamt etwa 700 bis 1.200 AUD für drei Wochen – also grob 35 bis 60 AUD pro Nacht im Schnitt. Wer fast ausschließlich auf gut ausgestatteten Holiday Parks an der Küste übernachtet und während der Ferien reist, kann deutlich darüber liegen. Mit vielen einfachen Nationalpark-Campgrounds, Showgrounds und Free Camps lässt sich der Durchschnitt dagegen spürbar senken.

Genau deshalb mögen wir die Mischung: nicht jede Nacht möglichst billig, aber auch nicht jeden Abend den teuersten Holiday Park.

Beim Camper selbst steckt das größere Sparpotenzial

So sehr es sich lohnt, Campingplatzpreise zu vergleichen: Der wesentlich größere Kostenblock einer Camperreise ist das Fahrzeug selbst.

Zwischen Vermietern, Camper-Typen, Reisezeiten und Buchungszeitpunkten können schnell mehrere hundert oder sogar tausend Euro Unterschied liegen – deutlich mehr, als du später durch die Wahl eines günstigeren Stellplatzes einsparen kannst.

Über unseren Partner bestCAMPER kannst du verschiedene Anbieter und Modelle vergleichen. 

→ Camper für Australien vergleichen und buchen

Campingplatz-Mitgliedschaften: Lohnen sich BIG4 und G’day Rewards?

Die großen Campingplatz-Ketten haben eigene Rabattprogramme. Für drei Wochen Urlaub klingt das nach wenig – die Rechnung ist aber schnell gemacht.

Die wichtigsten Programme im Überblick

G’day Rewards ist das größte Netzwerk. Die Mitgliedschaft kostet rund 50 AUD für zwei Jahre und bringt dir 10 Prozent Rabatt pro Buchung, gedeckelt bei 50 AUD. Dazu kommen kleinere Extras wie früherer Check-in oder späterer Check-out. Wichtig zu wissen: Discovery Parks gehören zur selben Gruppe, du deckst mit dieser einen Mitgliedschaft also über 350 Plätze in ganz Australien ab.

BIG4 Holiday Perks+ kostet ebenfalls etwa 50 AUD für zwei Jahre, mit denselben Konditionen: 10 Prozent Rabatt, maximal 50 AUD pro Aufenthalt. BIG4 ist ein eigenes, konkurrierendes Netzwerk – die Mitgliedschaft gilt also nicht bei G’day Parks und umgekehrt.

NRMA Parks sind vor allem in New South Wales und Victoria stark vertreten. Die Mitgliedschaft kostet rund 60 AUD pro Jahr und bringt 10 Prozent Rabatt, gedeckelt bei 60 AUD.

Daneben gibt es kleinere Netzwerke wie Kui Parks (ab etwa 25 AUD, oft einfachere und günstigere Plätze im Landesinneren) und Family Parks.

Rabatte über deinen Camper-Vermieter

Einige Camper-Vermieter arbeiten mit Campingplatz-Ketten zusammen und geben ihren Kunden Vergünstigungen, meist gegen Vorlage des Schlüsselanhängers oder der Mietunterlagen beim Check-in.

Das ist allerdings von Vermieter zu Vermieter unterschiedlich und ändert sich regelmäßig. Frag deshalb bei der Fahrzeugübernahme kurz nach, ob es solche Partnerschaften gibt.

Musst du Campingplätze in Australien vorbuchen?

Eine der häufigsten Fragen bei der Planung einer Camperreise lautet: Muss ich Campingplätze in Australien vorbuchen oder kann ich spontan reisen?

Unsere Antwort darauf hat sich mit der Zeit verändert. Früher hätten wir gesagt: Fahr einfach los, irgendwo findest du immer einen Platz. Heute können wir das nicht mehr so pauschal empfehlen.

Beliebte Regionen sind voller geworden, viele Nationalpark-Campgrounds werden inzwischen über Online-Buchungssysteme vergeben und während der australischen Ferien können gute Stellplätze an der Küste schon deutlich im Voraus ausgebucht sein.

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Trotzdem würden wir nicht jede einzelne Nacht Wochen vorher festlegen. Gerade die Möglichkeit, spontan länger zu bleiben oder die Route zu ändern, ist für uns einer der größten Vorteile einer Camperreise.

Ob du reservieren solltest, hängt vor allem von Reisezeit, Region und Campingplatz-Art ab.

In den australischen Schulferien besser vorbuchen

Der wichtigste Faktor ist die Reisezeit. Während der australischen Schulferien, an langen Wochenenden sowie rund um Weihnachten und Ostern solltest du in beliebten Regionen besser reservieren.

Das haben wir selbst einmal ziemlich deutlich an der Ostküste erlebt. Wir waren während der Ferien unterwegs und hatten unterschätzt, wie voll die Campingplätze werden. Viele Plätze waren ausgebucht oder sehr voll, die Sanitäranlagen entsprechend stark frequentiert und insgesamt war deutlich mehr Trubel, als wir es von anderen Reisen kannten.

Heute schauen wir deshalb schon bei der Routenplanung, ob unsere Reise mit den Ferienzeiten der jeweiligen Bundesstaaten zusammenfällt.

→ Ferien und Feiertage in Australien

Außerhalb dieser Zeiten reisen wir dagegen deutlich spontaner und entscheiden teilweise erst unterwegs, wo wir die nächste Nacht verbringen.

Beliebte Regionen brauchen mehr Planung

Auch die Route spielt eine große Rolle. Ein Holiday Park in einem kleinen Ort im Landesinneren ist etwas anderes als ein Campingplatz direkt am Strand oder neben einem bekannten Nationalpark.

Besonders früh würden wir uns um Stellplätze kümmern, wenn du in beliebten Küstenorten, bekannten Nationalparks oder Regionen mit nur wenigen Übernachtungsmöglichkeiten unterwegs bist.

Im Landesinneren, in kleineren Orten oder auf Strecken mit mehreren Caravan Parks, Showgrounds und anderen Alternativen ist spontanes Reisen meist deutlich einfacher.

Unsere Erfahrung: Je weniger Alternativen du in der Umgebung hast, desto eher lohnt sich eine Reservierung.

Nationalpark-Campgrounds vorher prüfen

Bei Campingplätzen in Nationalparks würden wir grundsätzlich schon vor der Anreise nachschauen, wie die Buchung funktioniert.

Viele Campgrounds werden online vergeben und bei beliebten Plätzen kann eine vorherige Reservierung erforderlich sein. Besonders kleine Campgrounds mit wenigen Stellplätzen sind in der Hauptsaison teilweise schnell ausgebucht.

Prüfe außerdem, ob dein Camper für den Platz geeignet ist. Neben der Verfügbarkeit können Zufahrt, Fahrzeuglänge oder eine notwendige 4WD-Zufahrt eine Rolle spielen.

Bei Holiday Parks ist eine spontane Buchung außerhalb der Hauptsaison dagegen häufig einfacher. Kleinere Caravan Parks, Showgrounds und Council-Plätze sind ebenfalls gute Optionen, wenn du deine Route nicht komplett vorplanen möchtest.

Nicht erst abends nach einem Campingplatz suchen

Auch wenn wir spontan reisen, suchen wir uns den Platz für die Nacht nicht erst bei Einbruch der Dunkelheit.

Zum einen können Rezeptionen auf kleineren Campingplätzen am späten Nachmittag schließen. Zum anderen möchten wir in Australien möglichst nicht in der Dämmerung oder bei Dunkelheit fahren, weil dann besonders viele Tiere aktiv sind und das Risiko für Wildunfälle steigt.

Wir schauen deshalb meistens im Laufe des Nachmittags, wo wir übernachten wollen. Dann bleibt genug Zeit zum Ankommen, Einkaufen und Einrichten – und wenn der erste Platz voll ist, kannst du noch entspannt nach einer Alternative suchen.

Unser Tipp: Plane nur die Übernachtungen fest ein, bei denen eine Reservierung wirklich wichtig ist. Dazwischen ein paar freie Tage zu lassen, gibt dir genau die Flexibilität, die eine Camperreise durch Australien so angenehm macht.

Camping-Apps für Australien: WikiCamps, CamperMate & Co.

Eine gute Camping-App gehört für uns auf jedem Australien-Roadtrip aufs Smartphone. Damit findest du nicht nur Campingplätze, sondern auch Free Camps, Rest Areas, Dump Points, Trinkwasserstellen und andere praktische Stopps entlang deiner Route.

Wir nutzen unterwegs vor allem WikiCamps Australia und CamperMate. Für Nationalpark-Campgrounds schauen wir zusätzlich immer auf den offiziellen Seiten des jeweiligen Bundesstaates nach.

WikiCamps Australia: Unser Favorit

WikiCamps Australia ist für uns die wichtigste Camping-App in Australien. In der App findest du zehntausende Einträge zu Caravan Parks, Nationalpark-Campgrounds, Free Camps, Dump Points, Wasserstellen, Duschen und weiteren für Camper interessanten Orten. 

Besonders hilfreich sind die Bewertungen und Fotos anderer Reisender. Gerade bei einfachen Campgrounds erfährst du dort oft Dinge, die auf der offiziellen Website fehlen: Wie ist die Zufahrt? Ist der Platz für größere Camper geeignet? Wie sauber sind die Sanitäranlagen? Ist es nachts ruhig?

Wir schauen dabei weniger auf die reine Sternebewertung als auf aktuelle Kommentare zu Zufahrt, Ausstattung, Sauberkeit und Lage. Ein Platz mit einfachen Toiletten und ohne WLAN kann schließlich trotzdem genau das sein, was du gerade suchst.

WikiCamps kostet aktuell einmalig 9,99 AUD für iOS beziehungsweise Android und kann anschließend ohne Abo genutzt werden. 

Unser Tipp: Lade dir vor längeren Etappen die Offline-Daten und Karten herunter. WikiCamps lässt sich auch ohne Mobilfunkempfang nutzen – und genau in abgelegenen Regionen ist das besonders praktisch.

CamperMate: Gute kostenlose Alternative

CamperMate funktioniert ähnlich und ist kostenlos. Neben Campingplätzen und Holiday Parks findest du dort unter anderem Free Camps, Dump Stations, öffentliche Toiletten, Supermärkte und Sehenswürdigkeiten. Auch Offline-Karten und Bewertungen anderer Reisender sind verfügbar. 

Wir nutzen CamperMate gerne ergänzend zu WikiCamps. Du brauchst natürlich nicht zwingend beide Apps – wenn du nur eine installieren möchtest, würden wir persönlich WikiCamps bevorzugen.

Was wir sonst nutzen

Google Maps mit Offline-Karten. Lade dir für jede Region die Karte herunter, bevor du losfährst. Die Navigation funktioniert dann auch ohne Empfang.

Die Websites der Ketten. Für Holiday Parks buchen wir meist direkt bei BIG4, G’day Parks oder Discovery Parks – dort greift auch der Mitgliedsrabatt, den du über Buchungsportale in der Regel nicht bekommst.

Das Telefon. Klingt altmodisch, ist bei kleineren Plätzen aber weiterhin der zuverlässigste Weg. Viele Council-Plätze und Showgrounds haben gar kein Online-System.

Darf man in Australien wildcampen oder frei stehen?

Ja – aber längst nicht überall. Wo du mit deinem Camper kostenlos übernachten darfst, hängt vom Bundesstaat, der Gemeinde und vor allem vom konkreten Platz ab.

Australien ist riesig und bietet viele legale kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten. Das bedeutet aber nicht, dass du deinen Camper einfach an einem schönen Strand, Aussichtspunkt oder auf irgendeinem Parkplatz abstellen und dort die Nacht verbringen darfst.

Free Camping ist nicht automatisch Wildcampen

Der Begriff Free Camping wird in Australien häufig für kostenlose oder sehr günstige Plätze verwendet, auf denen Übernachten ausdrücklich erlaubt ist. Das können einfache Bush Camps, kommunale Stellplätze oder speziell ausgewiesene Übernachtungsplätze sein.

Mit „Wildcampen“ ist dagegen meist gemeint, außerhalb solcher ausgewiesenen Plätze irgendwo in der Natur oder auf öffentlichen Flächen zu übernachten.

Ob das erlaubt ist, lässt sich nicht pauschal für ganz Australien beantworten. Die Regeln unterscheiden sich je nach Region und teilweise sogar von Parkplatz zu Parkplatz.

Auch in Nationalparks gibt es keine einheitliche Regel. In vielen Parks darfst du nur auf ausgewiesenen Campgrounds übernachten. Es gibt aber Ausnahmen: In Victoria ist sogenanntes dispersed camping beispielsweise in bestimmten Parks und Gebieten ausdrücklich erlaubt. Entscheidend sind deshalb immer die Regeln des jeweiligen Parks.

Rest Area bedeutet nicht automatisch Übernachtungsplatz

Besonders vorsichtig solltest du bei Rest Areas sein.

Sie sind in erster Linie dafür gedacht, auf langen Fahrten Pausen einzulegen und Müdigkeit vorzubeugen. Ob du dort auch über Nacht stehen darfst, hängt von den örtlichen Regeln ab.

In New South Wales weist die Regierung beispielsweise ausdrücklich darauf hin, dass Rest Areas nicht zum Campen gedacht sind.

Verlass dich deshalb nicht darauf, dass eine Rest Area automatisch ein kostenloser Campingplatz ist.

Woran erkennst du, ob Übernachten erlaubt ist?

Am wichtigsten ist die Beschilderung vor Ort. Hinweise wie „No Camping“ oder „No Overnight Camping“ sind ziemlich eindeutig. Auf erlaubten Plätzen findest du dagegen häufig Angaben dazu, wie lange du bleiben darfst und welche Regeln gelten.

Zusätzlich nutzen wir WikiCamps, um Free Camps und andere Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Dabei schauen wir immer auf die neuesten Kommentare, weil sich Regelungen ändern können.

Wenn wir uns trotzdem unsicher sind, prüfen wir die Website der Gemeinde oder des Nationalparks. Bei kleinen Orten kann auch ein kurzer Anruf beim Visitor Centre helfen.

Unsere Erfahrung mit Free Camps

Wir nutzen kostenlose Campingplätze gerne, würden aber keine komplette Reise nur auf Free Camps ausrichten.

Ein schöner Platz mitten in der Natur kann ein echtes Highlight sein. Nach ein paar Nächten ohne Dusche, Laundry oder vernünftige Möglichkeit zum Auffüllen und Entsorgen freuen wir uns aber genauso über einen gut ausgestatteten Holiday Park.

Für uns funktioniert deshalb die Mischung am besten: Nationalpark-Campgrounds und Free Camps für Natur und Ruhe, zwischendurch ein Holiday Park für Strom, Wasser, Wäsche und eine lange Dusche.

Und noch etwas ist uns wichtig: Kostenlose Übernachtungsplätze funktionieren nur, wenn Camper verantwortungsvoll damit umgehen. Müll wieder mitnehmen, Toiletten und Abwasser an den vorgesehenen Stellen entsorgen und die maximale Aufenthaltsdauer respektieren – eigentlich selbstverständlich.

Unser Tipp: Verlass dich nie allein darauf, dass ein Platz in einer Camping-App als Free Camp eingetragen ist. Die aktuelle Beschilderung und die offiziellen Regeln vor Ort haben immer Vorrang.

Camping in Australien: Unsere Tipps aus eigener Erfahrung

Ein paar Dinge haben wir erst unterwegs gelernt. Die meisten davon stehen in keinem Campingführer.

Schau dir den Platz vor dem Einchecken an. An der Rezeption kannst du fast immer fragen, ob du kurz eine Runde über den Platz drehen darfst. Lass dir außerdem den Lageplan zeigen – auf vielen Plätzen darfst du deinen Stellplatz selbst aussuchen. Wir achten dabei auf die Entfernung zu den Waschräumen, auf Schatten und darauf, ob wir direkt neben der Durchfahrt oder dem Pool landen.

Komm lieber am Nachmittag als erst am Abend an.
Gerade kleinere Campingplätze haben nicht unbedingt bis spät abends eine besetzte Rezeption. Außerdem lässt sich ein unbekannter Stellplatz bei Tageslicht deutlich entspannter anfahren und einrichten. Und: In Australien vermeiden wir Fahrten in der Dämmerung möglichst, weil dann viele Tiere aktiv werden.

Ein paar Münzen im Camper schaden nicht.
Waschmaschinen, Trockner oder andere Einrichtungen funktionieren auf manchen Plätzen noch mit Ein- und Zwei-Dollar-Münzen. Gleichzeitig stellen immer mehr Campingplätze auf Karte oder andere Bezahlsysteme um.

Richte den Camper erst richtig aus – und dann den Stellplatz ein. Bevor Markise, Tisch und Stühle draußen stehen, prüfen wir, ob das Fahrzeug wirklich gut steht und Strom- oder Wasseranschlüsse erreichbar sind. Sonst darfst du im Zweifel alles noch einmal abbauen.

Respektiere Ruhezeiten und Generator-Regeln.
Auf vielen australischen Campingplätzen gibt es feste Quiet Hours. Wann sie beginnen und ob Generatoren erlaubt sind, entscheidet der jeweilige Platz. Gerade auf naturnahen Campgrounds lohnt sich deshalb ein kurzer Blick auf die Regeln am Eingang.

Achte auf Feuerverbote. In der Buschfeuersaison gelten regelmäßig Total Fire Bans. Die betreffen offene Feuer und je nach Stufe auch Gasgrills. Die aktuellen Warnstufen findest du bei den Feuerwehrbehörden der Bundesstaaten – auf Campingplätzen hängen sie meist am Eingang aus.

Lass kein Essen offen herumstehen. Possums, Kakadus und andere Tiere haben auf australischen Campingplätzen erstaunlich schnell herausgefunden, wo etwas zu holen ist. Lebensmittel und Müll gehören deshalb nachts sicher verstaut.

Nutze die Camp Kitchen zum Spülen. Du hast dort mehr Platz und leerst nicht deinen eigenen Wassertank. Nebenbei ist es der Ort, an dem auf einem Campingplatz die Gespräche entstehen – einige unserer besten Tipps für die Weiterfahrt haben wir dort bekommen.

Plane nicht nur die Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Übernachtungsmöglichkeiten.
Besonders in abgelegenen Regionen können geeignete Campingplätze weit auseinanderliegen. Bei der Tagesplanung schauen wir deshalb immer auch, wo wir am Ende des Tages sinnvoll übernachten können.

Füll Wasser und Tank auf, wenn du die Gelegenheit hast. Nicht erst, wenn es knapp wird. Dieselbe Regel wie beim Sprit: lieber einmal zu früh als einmal zu spät.

Häufige Fragen zu Campingplätzen in Australien

Was kostet ein Campingplatz in Australien?

Für einen Stellplatz auf einem Holiday oder Caravan Park solltest du grob mit 40 bis 70 AUD pro Nacht rechnen. In beliebten Regionen und während der Hauptsaison kann es deutlich teurer werden. Nationalpark-Campgrounds, einfache Bush Camps und Low-Cost-Plätze liegen häufig darunter.

Was ist der Unterschied zwischen Powered und Unpowered Sites?

Ein Powered Site hat einen Stromanschluss am Stellplatz, ein Unpowered Site nicht. Wenn dein Camper eine gute Bordbatterie oder Solaranlage besitzt, brauchst du nicht zwingend jeden Abend einen Stromanschluss.

Muss ich Campingplätze in Australien vorbuchen?

Nicht immer. Außerhalb der Hauptsaison ist häufig auch spontanes Reisen möglich. In Nationalparks, beliebten Küstenorten und während der australischen Schulferien solltest du wichtige Plätze jedoch frühzeitig reservieren.

Kann man in Australien kostenlos campen?

Ja, es gibt zahlreiche ausgewiesene Free Camps und kostenlose Stellplätze. Das bedeutet aber nicht, dass du überall einfach über Nacht stehen darfst. Achte immer auf die Beschilderung und die lokalen Regeln.

Darf ich auf Rest Areas übernachten?

Das ist unterschiedlich geregelt. Manche Rest Areas erlauben Übernachtungen, andere sind ausschließlich für kurze Pausen vorgesehen. Hinweise vor Ort und die jeweiligen lokalen Vorschriften sind entscheidend.

Haben Campingplätze immer Duschen und Toiletten?

Nein. Gut ausgestattete Holiday Parks verfügen normalerweise über Sanitäranlagen. Auf Nationalpark-Campgrounds und einfachen Bush Camps kann die Ausstattung dagegen sehr reduziert sein.

Haben Campingplätze immer einen Dump Point?

Ebenfalls nein. Vor allem auf kleineren oder einfachen Campgrounds solltest du vorher prüfen, ob eine Entsorgungsstation vorhanden ist.

Welche App eignet sich für Campingplätze in Australien?

Für die Suche unterwegs sind WikiCamps Australia und CamperMate besonders praktisch. Für Nationalpark-Campgrounds würden wir zusätzlich immer die offiziellen Seiten des jeweiligen Bundesstaates prüfen.

Welche Campingplätze findest du am besten? Hast du ein paar Geheimtipps für uns? Teile deine Bilder in unserer Facebook-Gruppe oder hinterlasse gerne einfach einen Kommentar!

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