Giftige Tiere Australien

Die giftigsten Tiere in Australien – wann du rennen solltest!

Australien gilt ja bekanntlich als giftigster Kontinent der Welt. Mit den giftigsten Tieren der Welt. Ganz vorne weg sind hier die australischen Schlangen zu nennen. In unserem Bekanntenkreis gibt es tatsächlich Menschen, die niemals nach Australien reisen würden, weil sie einfach Angst vor den giftigen Tieren haben. Wir wollen niemandem zu Nahe treten, aber: OMG, ihr habt ja keine Ahnung, was ihr da verpasst!!! 

Also haben wir uns gedacht, wir fassen das mal zusammen (hier gibt es übrigens schon einen groben Überblick über die Flora & Fauna in Australien): die giftigsten Tiere in Australien. Wer das ist, wo man ihnen begegnen kann und was man in diesem Fall tun sollte. 

Hinweis: der Artikel soll nur zur Information und zum besseren Verständnis für dich sein, alle Angaben ohne Gewähr/ Rechtsanspruch und natürlich nicht als Ersatz eines medizinischen Rates zu verstehen!

Die australischen Schlangen

1. Der Inland Taipan

Inlandtaipan - giftige Tiere in Australien

Der Inland Taipan ist in der Tat die giftigste Schlange der Welt. Mit einem Biss sondert diese so ein hochdosiertes Gift ab, dass sie damit ca. 200 erwachsene Menschen töten kann.

Aber nicht nur das hochdosierte Gift macht den Inland Taipan besonders. Dieser ist nämlich die einzige australische Schlange, die seine Farbe ändert. Im Sommer ist sie grün bis olivgrün und im Winter färbt sie sich braun bis schwarz (um das Licht besser absorbieren zu können).

Die Durchschnittsgröße beträgt ca. 2 Meter. Der Inland Taipan kann aber bis zu 2,50 Meter groß werden.

Im tiefsten Outback im westlichen Queensland.

Eher scheu und zurückhaltend. Natürlich reagiert auch dieses Tier auf Bedrohung oder Gefahr und wird sich dann verteidigen.

Was ist zu tun, wenn du tatsächlich mal auf einen Inland Taipan triffst?

Dich ruhig verhalten und dich langsam und gleichmäßig von der Schlange entfernen. Inland Taipane „greifen“ angeblich nur an, wenn sie sich bedroht fühlen und Gefahr wittern.

Was tun bei einem Biss: SOFORT den Notarzt rufen. Den betroffenen Körperteil mit einem Kompressionsverband abbinden und ruhig stellen.

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. Dieses sollte so schnell wie möglich verabreicht werden. Der Tod nach einem Biss von einem Inland Taipan tritt nämlich nach guten 45 Minuten ein.

2. Der östliche Taipan (oder auch Küstentaipan)

Küstentaipan - giftige Tiere in Australien

Der kleine Bruder des Inland Taipans ist ebenfalls äußerst giftig. Um genau zu sein, ist der Küstentaipan die drittgiftigste Schlange der Welt.

Ein Biss kann bis zu 12.000 Meerschweinchen töten. Da er sich oft im offenen Grasland oder Zuckerrohrfeldern aufhält, solltest du auf jeden Fall IMMER festes Schuhwerk tragen.

Die Durchschnittsgröße beträgt ca. 250 cm bis zu 300 cm.

In Queensland, im Norden vom Northern Territory und in der nördlichsten Spitze von Western Australia. Und wie schon erwähnt: dort bevorzugt im offenen Grasland oder in Zuckerrohrfeldern.

Der Küstentaipan legt ein nervöses Verhalten an den Tag und reagiert schon eher aggressiv. Wenn er sich bedroht fühlt, beisst er sogar gleich mehrmals zu.

Was ist zu tun, wenn du tatsächlich mal auf einen Küstentaipan triffst?

Dich ruhig verhalten und dich langsam und vorsichtig von der Schlange entfernen. Wie schon gesagt: der kleine Bruder des Inlandtaipans ist eher nervös und aggressiv.

Was tun bei einem Biss: SOFORT den Notarzt rufen. Den betroffenen Körperteil mit einem Kompressionsverband abbinden und ruhig stellen und am Besten hinlegen.

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. Dieses sollte ebenfalls so schnell wie möglich verabreicht werden. 

3. Die Todesotter

Todesotter Australien

Bei der Namensgebung der Todesotter handelt es sich tatsächlich um ein Missverständnis. Eigentlich wurde sie mal “deaf” = taub genannt und nicht “death” = tot. Die Todesotter ist zwar auch giftig und führt bei Nichtbehandlung in 15 % der Fälle auch zum Tod, allerdings ist sie nicht so tödlich und giftig wie die Taipane.

Die Todesotter hat einen dreieckigen Kopf und ihre Schwanzspitze sieht aus wie ein Wurm. So lockt sie auch ihre Beute an: sie liegt gut getarnt im Sand, Laub etc. und lockt mit “Wurmbewegungen” ihre Beute an.

Die Todesotter ist eine recht kleine Schlange und wird “nur” ca. 50-60 cm groß, maximal bis zu einem Meter.

In ganz Australien mit Ausnahme des äußersten Südostens. Bevorzugt hält sie sich tagsüber im Sand, unter Laub oder zwischen Steinen versteckt.

Die Todesotter ist sehr träge und hat angeblich keinen oder einen sehr geringen Fluchtinstinkt. Sie vertraut auf ihre gute Tarnung und bleibt auch nach einem Biss einfach liegen.

Auch wenn die Todesotter eher träge und nicht aggressiv reagiert, gilt auch hier: langsam und vorsichtig von der Schlange entfernen!

Was tun bei einem Biss: schnellstmöglich den Notarzt rufen. Den betroffenen Körperteil mit einem Kompressionsverband abbinden und ruhig stellen. Auch wenn es sich nicht um so hochdosiertes Gift handelt, kann ein Biss tödlich verlaufen!

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. Auch hier gilt: am Besten so schnell wie möglich verabreichen lassen!

4. Die Braunschlange

Braunschlange Australien

Es gibt insgesamt sieben Braunschlangen-Arten in Australien und die gefährlichste und somit giftigste ist die gewöhnliche/östliche Braunschlange. Zusammen mit dem Inland Taipan hat die Braunschlange das wirksamste Gift auf der Welt.

In Australien ist sie auch die Schlangenart, die am meisten Menschen beißt. Sie ist tagaktiv und bodenbewohnend, daher treffen Braunschlange und Mensch auch so oft aufeinander.

Wir sind sogar schonmal einer begegnet… schau doch mal bei unseren Reisebericht von Booderee Nationalpark vorbei!

Die Braunschlange kann bis zu 2,4 Meter groß werden. Die Durchschnittsgröße liegt bei 1,5 Metern.

Die Braunschlange ist in ganz Australien zu finden.

Sehr aggressiv und nervös. Hinzu kommt, dass sie unheimlich schnell und agil ist. Fühlt sie sich bedroht oder wittert Gefahr, spreizt sie ihre Haube hinter dem Kopf (ähnlich wie eine Kobra).

Auf jeden Fall Ruhe bewahren und sich langsam und vorsichtig von der Schlange entfernen. Sobald sie sich in eine S-Form bringt, solltest du schleunigst das Weite suchen. Das macht sie nämlich nur bevor sie zubeisst.

Was tun bei einem Biss: SOFORT den Notarzt rufen! Den betroffenen Körperteil mit einem Kompressionsverband abbinden und ruhig stellen. Nach dem Biss kann man bereits nach 30 Minuten in ein Koma fallen und innerhalb einer Stunde sterben.

Gibt es ein Gegengift?

Es gibt ein Gegengift. Dieses muss umgehend verabreicht werden!

Die australischen Krabbeltiere

1. Die Trichternetz-Spinne (funnelweb spider)

Trichternetzspinne, funnelweb spider, Australien

Die Trichternetz-Spinne (funnelweb spider) ist die giftigste Spinne der Welt. Und leider hält sie sich gerne in Wohnsiedlungen auf. Sie versteckt sich in Erdlöchern unter Steinen oder Holz und bevorzugt warme und dunkle Stellen.

Erkennen kann man sie u.a. an ihren trichterförmigen Netzen.

Die Weibchen verlassen übrigens selten ihr Nest. Die kleineren Männchen sind deutlich aktiver und legen bei ihren Streifzügen auch gerne mal mehrere Kilometer zurück.

Das Männchen wird ca. 2,5 cm groß. Das Weibchen ist größer und kann bis zu 4 cm erreichen. Berücksichtigt man die Beine, misst das Weibchen stolze 8 cm.

Die Trichternetz-Spinne kommt in Sydney und Umgebung vor (ca. im Umkreis von 200 km).

Die Trichternetz-Spinne gilt von Natur aus als angriffslustig. Fühlt sie sich bedroht, richtet sie sich auf (Drohgebärde) und beisst dann blitzartig und auch mehrfach zu.

Da die Trichternetzspinne sich gerne auch in Wohnhäusern aufhält, ist die Begegnung mit ihr gar nicht so unwahrscheinlich.

Auf jeden Fall nicht selber versuchen die Spinne einzufangen, zu verscheuchen oder gar zu töten. 

Falls du von einer Trchternetzspinne gebissen werden solltest: auf jeden Fall sofort ins Krankenhaus bzw. den Notarzt rufen. Oberhalb des Bisses unbedingt einen Druckverband anlegen und den gebissenen Körperteil ruhig stellen.

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. Bei Kindern und gebrechlichen Menschen sollte dies unverzüglich verabreicht werden. Das Gift kann nämlich schon nach 15 Minuten zum Tod führen.

2. Die Rotrücken-Spinne (redback spider)

Rotrücken Soinne, redback spider, Australien

Die Rotrückenspinne wird ihrem Namen voll gerecht: du erkennst sie nämlich an ihrem Rücken, auf dem sich ein roter Streifen befindet bzw. ein sanduhrförmiger Fleck.

Nur die Weibchen sind giftig und gehören übrigens zu der Gattung der schwarzen Witwe… Und da es die Spinnen überall gibt und sie sich auch gerne in den Wohnhäusern (besonders beliebtes Plätzchen soll übrigens unter der Toilettenbrille sein!) aufhält, ist die Biss-Rate enorm! Ungefähr 300-400 Rotrücken-Spinnen-Bisse müssen in Australien pro Jahr mit Gegengift behandelt werden.

Bei der Rotrückenspinne ist das Weibchen deutlich größer als das Männchen.

Das Weibchen erreicht eine Größe von ca. 1,5 cm und das Männchen wird nur ca. 5 mm groß.

Die Rotrückenspinne findest du in ganz Australien.

Das Verhalten der Rotrückenspinne ist nicht aggressiv oder angriffslustig.

Die Spinne ist sehr häufig anzutreffen, da sie sich u.a. gerne in Gärten und Wohnhäusern aufhält. 

Auch hier gilt: nicht selber versuchen sie zu fangen, zu verscheuchen oder gar zu töten.

Der Biss an sich einer Rotrückenspinne soll angeblich nicht schmerzhaft sein. Dafür aber die dann eintretenden Symptome (starke Schmerzen im Abdomen). Die eintretenden Lähmungen können im schlimmsten Fall zur Atemlähmung und somit zum Tod führen.

Falls du tatsächlich von einer gebissen werden solltest: die Bissstelle kühlen, keinen Druckverband anlegen, den gebissenen Körperteil ruhig stellen und schleunigst einen Arzt aufsuchen. 

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. Und du solltest auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, auch wenn die Symptome nach zwölf Stunden wieder abebben.

3. Bulldoggen-Ameise (bull ant)

Die Bulldoggen-Ameise erkennst du leicht an ihrem hellroten/orangenen Aussehen und an ihrem extrem langen, geraden Mundwerkzeug.

Anders als die “deutschen” Ameisen ist die Bulldoggen-Ameise nicht sehr sozial. Hier muss sogar die Königin selber auf Beutefang gehen. Auch wurde beobachtet, dass sie gegenüber ihren Nestkollegen nicht ein sehr soziales und loyales Verhalten an den Tag legen.  Das würde auch erklären, warum sie sich immer in Alarmbereitschaft befinden…

Die Bulldoggen-Ameise wird ca. 6-40 mm groß.

In ganz Australien.

Die Bulldoggen-Ameise ist eher aggressiv und angriffslustig. Sie ist ziemlich schnell und immer in Alarmbereitschaft.

Sie ist übrigens nur im Sommer auch tagaktiv. Im Winter hält sie sich überwiegend in ihrem Bau auf.

Auf jeden Fall einen großen Bogen machen, solltest du eine Bulldoggen-Ameise entdecken. Und das Weite suchen.

Die Bulldoggen-Ameise sticht eher zu als das sie beisst.

Entweder wirst du gebissen und dann injiziert sie dir mit ihrem Stachel das Gift in die Bisswunde oder sie sticht dich gleich mit ihrem Giftstachel. Dabei verankert sie sich in deine Haut mit ihrem langen Mundwerkzeug, um nicht abgeschüttelt zu werden.

Das Gift kann einen anaphylaktischen Schock auslösen, der zum Tod führen kann.

Gibt es ein Gegengift?

Nicht direkt ein Gegengift. Es wird empfohlen Adrenalin zu spritzen und die Stichstelle zu kühlen.

Die australischen Meeresbewohner

1. Die Würfelqualle (box jelly fish)

Würfelqualle, seewespe, box jellyfish, Australien

Die Würfelqualle ist das giftigste Meerestier der Welt.

Dem vierkantigen Schirm hat das Tier seinen Namen zu verdanken (Würfel). Dadurch dass der Schirm glasklar transparent ist, ist die Würfelqualle im Wasser so gut wie unsichtbar.

Hinzu kommt, dass sie ein hervorragender Schwimmer ist. Sie ist eine der einzigen Quallenarten, die sogar gegen den Strom schwimmen können, Hindernisse erkennen und diesen somit ausweichen kann. Die Würfelqualle kann sogar bis zu 9 km/h schnell schwimmen!

Ausgewachsene Würfelquallen haben einen  Schirmdurchmesser von ca. 30 cm. Und sie werden bis zu 6 kg schwer.

Sie sind mit vier Tentakeln ausgestattet, an denen sich nochmal bis zu 15 Tentakeln befinden. Diese werden bis zu drei (!) Meter lang.

In Queensland, an der Pazifikküste im Norden Australiens. Aber auch im nördlichsten Western Australia (Broome, Kimberleys).

Sie schwimmen meistens in Küstennähe, oft nicht tiefer als 5 Meter.

Es wurde noch nicht herausgefunden, welches Verhalten die Würfelqualle an den Tag legt. Oder besser gesagt, haben unsere Recherchen diesbezüglich nichts ergeben.

Sie ist auf jeden Fall ein Jäger, dessen Tentakel absolut tödlich sind. 

Ganz ehrlich: der Würfelqualle sollte man am Besten gar nicht begegnen.

In den Sommermonaten (Quallensaison) solltest du daher auf keinen Fall ins Wasser gehen bzw. nur an den Abschnitten, die mit Netzen und Zäunen abgesichert sind. Selbst dann am Besten noch mit einem entsprechenden Nessel-Anzug.

Solltest du im Wasser eine entdecken: RAUS AUS DEM WASSER!

Das Gift der Würfelqualle befindet sich in den Nesselkapseln an den Tentakeln. Und an den Nesselkapseln befinden sich kleine Widerhaken. Bei Kontakt krallen sich die Tentakel fest und die Kapseln platzen auf, so dass das Gift direkt in die Haut injiziert wird.

Solltest du tatsächlich mal in diese gefährliche Situation kommen: 

die Tentakel versuchen zu entfernen und mit Essig überschütten (verhindert weiteres Aufplatzen der Nesselkapseln). SOFORT den Notarzt rufen.

Das Gift kann innerhalb von 5 bis 15 Minuten zum Tod führen.

Gibt es ein Gegengift?

Ja, gibt es. An den betroffenen Stränden gibt es auch Kisten für die Erste-Hilfe-Maßnahmen.

2. Blauringkrake

Blauring Krake, blue ringed octopus, Australien

Der Blauringkraken zählt zu den giftigsten Meeresbewohnern der Welt. 

Eigentlich ist er eher braun-gelb, seine blauen Ringe kann man nur sehen, wenn er sich bedroht oder gestresst fühlt. Die blauen Ringe dienen also als Warnung.

Fühlt der Blauringkraken sich richtig bedroht, kann er seine Ringe sogar pulsieren lassen.

Der australische Blauringkraken ist mit ca. 20 cm relativ klein. Sein Körper hat ungefähr die Größe eines Golfballs.

Im südlichen Western Australia, im südlichen Queensland und im nördlichen Teil von Tasmanien.

Der Blauringkraken ist ein sehr scheues Tier und meidet den Kontakt mit Menschen. Hinzu kommt, dass er eher nachtaktiv ist.

Solltest du mal einen Blauringkraken entdecken gilt: in Ruhe lassen. Wie schon erwähnt, ist dieser eher scheu und reagiert nur bei akuter Bedrohung (Warnsignal = blaue Ringe werden sichtbar).

Also mit respektvollen Abstand bestaunen und sich dann einfach entfernen und ihn in Ruhe lassen.

Der Biss soll nicht schmerzhaft sein und wird daher oft nicht wahrgenommen. Nach ca. 15 Minuten schwillt die Bissstelle an.

Nach dem Biss setzen nach ca. zwei Stunden Lähmungserscheinungen ein.

Was solltest du tun, wenn du von einem Blauringkraken gebissen wirst?

Einen Druckverband über den Biss anlegen, SOFORT einen Notarzt rufen. Und es sollte eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt werden, um das Atmen trotz der Lähmungen weiter zu ermöglichen.

Gibt es ein Gegengift?

Nein. Die Lähmung hält ca. 4 bis 12 Stunden an. Daher ist es überlebenswichtig einen Arzt die Atmung überwachen zu lassen bzw. sich künstlich beatmen zu lassen!

3. Seeschlangen

Seeschlange Australien, sea snake

Seeschlangen unterscheiden sich durch ein ganz auffälliges Merkmal von ihren Landgenossen: sie haben einen paddelähnlichen Schwanz. Mit diesem können sie nämlich bequem durch das Wasser schwimmen.

Die Seeschlangen können bis zu zwei Stunden im Wasser tauchen und das sogar bis zu einer Tiefe von 180 Metern!

Es gibt in Australien ca. 30 verschiedenen Arten und sie sind allesamt giftig!

Im Durchschnitt werden die Schlangen ca. 1,40 Meter lang. Einige Arten erreichen allerdings eine stolze Länge von über 2 Metern.

Seeschlangen findest du in den tropischen Meeresregionen des Pazifiks und des Indischen Ozeans. Vor allem aber im Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens in Queensland.

Das Verhalten von Seeschlangen wird als nicht aggressiv und friedfertig bezeichnet.

Sie haben einen ausgeprägten Fluchtinstinkt und beißen nur, um sich zu verteidigen. 

Wenn du eine Seeschlange im Wasser entdeckst, solltest du respektvollen Abstand halten und sie in Ruhe lassen.

Solange sie sich nicht bedroht fühlt und sich verteidigen muss, wird sie eh fortschwimmen.

Das Gift der Seeschlangen ist eines der wirksamsten der Welt. Da ihre Beute im Wasser sofort tot sein muss, ist das Gift äußerst hoch dosiert.

Die ersten Symptome treten bereits nach 1-3 Stunden auf und enden bei Nichtbehandlung innerhalb von acht Stunden (in seltenen Fällen nach drei Tagen) tödlich.

Solltest du tatsächlich mal gebissen werden: raus aus dem Wasser, den gebissenen Körperteil ruhig stellen, selber Ruhe bewahren und SOFORT einen Notarzt verständigen!

Gibt es ein Gegengift?

Es gibt ein Gegengift. Dies sollte möglichst innerhalb von zwei Stunden nach dem Biss injiziert werden.

Schlusswort oder: Urlaub in Australien machen - ja oder nein?

Wir müssen zugeben: wenn man sich das alles einmal durchgelesen hat, ist es doch schon recht respekteinflößend…

Und um ganz ehrlich zu sein: das sind ja noch lange nicht alle giftigen Tiere, wir haben “nur” zehn genauer vorgestellt. Und neben den giftigen Tieren gibt es ja auch noch die Gefährlichen. Wie zum Beispiel die Salzwasserkrokodile, die Haie, die Dingos… 

ABER: wir beantworten die Frage ganz klar mit einem überzeugten und lautem JA!

Wenn man das Land mit gesundem Menschenverstand bereist, auf die Warnschilder achtet und die Tiere und Lebewesen dort mit dem nötigen Respekt begegnet, wird man das Land auch wieder lebend verlassen 😉

Australien ist so wunderbar, faszinierend und einzigartig, dass man es einmal im Leben bereisen sollte! Auch wenn es der giftigste Kontinent der Welt ist. Mit den giftigsten Tieren der Welt.

Welchem giftigen Tier bist du schon in Australien begegnet? Hinterlasse uns doch einen Kommentar, wir sind gespannt!

2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

Wir hatten während unserer 13 Jahre in Sydney ständig Redbacks am Stromkasten, unter den Griffen der Mülltonnen und in der Garage. Nicht so schön. Nervig sind vor allem die Kakerlaken und die fette Huntsmanspider, bei der schon so manch gestandener Mann in Tränen ausgebrochen ist. Allerdings, sind die nicht giftig.

Antworten

Ich bin der Redback begegnet. Marine Klein Tochter spielte im Sandkasten und da saj ich sie in einer Ecke sitzen. Mein australischer Freund ssgte mir dann das ein Biss für meine Tochter tödlich wäre. Wir haben dann im Haus weiter gespielt.
Verschlangen habe ich am 80mile besch vom Ufer aus gesehen.

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