
Australien ist riesig. Und spätestens wenn du anfängst, deine Route zu planen, kommt meistens ziemlich schnell die Frage auf: Ostküste oder Westküste – was passt besser zu unserer Reise?
Die kurze Antwort: Beide Küsten können eine richtig gute Wahl sein. Sie unterscheiden sich aber deutlich bei Landschaft, Infrastruktur, Entfernungen und Reisegefühl.
Wenn du Städte, bekannte Highlights und eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur miteinander verbinden möchtest, spricht vieles für die Ostküste. Wenn du dagegen lange Roadtrips, viel Natur, weniger dicht besiedelte Regionen und das Gefühl suchst, wirklich weit draußen unterwegs zu sein, könnte die Westküste besser zu dir passen.
Welche Küste die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Zeit du hast, wann du reist und was du von Australien erwartest.
Wenn du deine gesamte Reise gerade erst planst, schau dir zusätzlich unseren ausführlichen Guide zum Australien-Reise planen an.
Ostküste vs. Westküste auf einen Blick
| Ostküste | Westküste | |
| Charakter | abwechslungsreich, lebendig, gut erschlossen | weitläufig, ruhiger, stärker roadtrip-orientiert |
| Großstädte | Sydney und Brisbane, dazu Cairns und die Gold Coast | auf klassischen Roadtrip-Routen vor allem Perth |
| Landschaft | Regenwald, Riff, Inseln, grünes Hinterland | Outback-Küste, Ningaloo Reef, Schluchten, Wildblumen |
| Strände | sehr schön, an bekannten Orten oft belebter | kilometerlang und außerhalb der Hotspots häufig deutlich leerer |
| Infrastruktur | dicht: Campingplätze, Touren, Cafés und Supermärkte fast überall | nördlich von Perth deutlich dünner, Tankstopps und Vorräte bewusster planen |
| Abstände | viele lohnende Stopps relativ dicht beieinander | oft mehrere hundert Kilometer zwischen größeren Highlights |
| Reisezeit | für lange Routen oft günstig: September/Oktober; tropischer Norden besonders in der Trockenzeit | Perth–Exmouth häufig Mai–September; Südwesten eher Frühling/Herbst |
| Fahrzeug | 2WD reicht fast überall | 2WD reicht für die Klassiker, 4WD für bestimmte Pisten |
Was spricht für die Ostküste Australiens?
Die Ostküste ist für viele der klassische Einstieg in Australien. Und das hat gute Gründe.
Zwischen Sydney und Cairns wechseln sich Großstädte, kleine Küstenorte, Nationalparks, Inseln und tropischer Regenwald ab. Die touristische Infrastruktur ist hervorragend: Fast überall findest du Campingplätze, Unterkünfte, Cafés und Anbieter für Touren – vom Surfkurs bis zum Tauchausflug am Great Barrier Reef.

Was uns an der Ostküste am meisten gefällt, ist die Abwechslung. An einem Tag wanderst du durch Regenwald, ein paar Tage später stehst du vor der Oper in Sydney, und kurz darauf sitzt du an einem fast leeren Strand.
Zu unseren persönlichen Highlights gehören dabei gar nicht nur die bekannten Orte. Im Booderee Nationalpark an der Jervis Bay haben wir an einem einzigen Tag Kängurus, einen Ameisenigel und eine Braunschlange gesehen.
Was du wissen solltest: Die Ostküste ist deutlich belebter. Während der australischen Schulferien haben wir hier Campingplätze erlebt, die komplett voll und entsprechend unruhig waren. Im tropischen Norden ist das Risiko durch gefährliche Marine Stingers besonders von November bis Mai erhöht. Halte dich dort immer an die aktuellen Hinweise vor Ort und nutze ausgewiesene Badebereiche, Stinger-Netze oder Schutzanzüge, wenn sie empfohlen werden.
Welche Orte sich zwischen Sydney und Cairns besonders lohnen, zeigen wir dir ausführlich in unserem Beitrag Ostküste Australien: Unsere Highlights und Tipps.
Was spricht für die Westküste Australiens?
Wenn du uns fragst, welche Seite Australiens uns persönlich mehr gepackt hat, müssen wir nicht lange überlegen: Western Australia.
Für klassische Westküsten-Roadtrips ist Perth die einzige große Metropole auf der Route. Mit rund 2,45 Millionen Einwohnern im Großraum ist Perth längst keine Kleinstadt mehr, wirkt aber deutlich entspannter als Sydney oder Melbourne. Wir haben mehrere Monate dort gelebt, und Perth ist bis heute unsere Lieblingsstadt in Australien.
Nördlich von Perth könnte der Unterschied zur Ostküste kaum größer sein. Statt Großstädten erwarten dich kilometerlange Strände, Nationalparks und kleine Küstenorte. Wir sind teilweise stundenlang gefahren, ohne einem anderen Auto zu begegnen. Und wir hatten tatsächlich mehrfach ganze Strände nur für uns.

Auch Tierbegegnungen prägen viele Westküsten-Routen: Delfine in Monkey Mia, Walhaie und Mantarochen am Ningaloo Reef oder Kängurus rund um Campingplätze und Nationalparks. Wie immer bei Wildtieren ist nichts garantiert – aber die dünne Besiedlung und die großen Naturräume machen solche Begegnungen zu einem wichtigen Teil vieler Reisen.
Was du wissen solltest: Die Entfernungen sind größer, zwischen den Highlights liegen oft mehrere hundert Kilometer. Tankstellen, Supermärkte und Handyempfang werden nördlich von Perth seltener. Und im Landesinneren können Fliegen ziemlich nerven. Ein einfaches Kopfnetz kostet wenig und macht dort einen großen Unterschied.
Unsere Lieblingsorte zwischen Perth, dem Südwesten und Exmouth findest du ausführlich in unserem Beitrag Westküste Australien: Unsere Highlights und Tipps.
Der direkte Vergleich: Was ist dir wichtig?
Natur und Nationalparks
Beide Küsten sind landschaftlich stark, aber völlig verschieden. Die Ostküste ist grüner und reicht von subtropischem und tropischem Regenwald bis zu Inseln und Riff. Die Westküste wirkt vielerorts trockener und weiter: rote Erde, Schluchten, Kalksteinsäulen und im Frühling große Wildblumenflächen prägen viele Regionen.
Strände und Baden
Traumstrände gibt es auf beiden Seiten. An der Westküste teilst du sie außerhalb der bekannten Hotspots häufig mit deutlich weniger Menschen. Am Ningaloo Reef kannst du vielerorts direkt vom Strand aus schnorcheln. Am Great Barrier Reef gibt es dagegen eine sehr große Auswahl an Boots-, Schnorchel- und Tauchausflügen. Im tropischen Norden Queenslands ist das Risiko durch Marine Stingers besonders von November bis Mai erhöht.
Städte und Kultur
Wenn Städte, Restaurants, Veranstaltungen und Nachtleben wichtig sind, hat die Ostküste mehr Auswahl. Sydney und Brisbane lassen sich sehr gut mit einer Küstenroute kombinieren, dazu kommen lebendige Orte wie Byron Bay oder Noosa. An der Westküste spielt Perth mit Fremantle diese Rolle; danach wird die Reise deutlich natur- und roadtrip-orientierter.
Entfernungen und Fahrzeiten
An der Ostküste liegen die Stopps dichter beieinander. Von Sydney nach Cairns sind es rund 2.400 Kilometer, mit Abstechern schnell deutlich mehr. Wenn du ein Gefühl für die Dimensionen bekommen möchtest, findest du hier unsere Übersicht zu Entfernungen in Australien. Unterwegs findest du an der Ostküste fast täglich einen sinnvollen Zwischenstopp. An der Westküste sind die Etappen länger: Von Perth bis Exmouth sind es rund 1.250 Kilometer, bis Broome rund 2.200 Kilometer. Dort gehören längere Fahrtage eher zum Konzept.
Reisezeit
Die Reisezeit kann die Entscheidung praktisch vorgeben. Für lange Ostküsten-Routen von Sydney bis Cairns sind September und Oktober oft ein guter Kompromiss zwischen Süden und tropischem Norden. Für einen Roadtrip von Perth Richtung Exmouth passen häufig die Monate Mai bis September. Der Südwesten rund um Perth ist dagegen besonders im Frühling und Herbst attraktiv. Alle Details dazu findest du in unserer Übersicht zur besten Reisezeit für Australien.
Fahrzeug und 4WD
Für die Ostküste reicht ein normaler Camper oder Mietwagen fast überall. Für K’gari und einzelne Pisten brauchst du einen passenden 4WD oder buchst eine Tour. An der Westküste erreichst du die Klassiker wie Pinnacles, Kalbarri, Monkey Mia, Coral Bay und Exmouth problemlos mit einem 2WD. Ein 4WD lohnt sich, wenn du gezielt Pisten fahren möchtest, etwa im François Peron Nationalpark. Wir waren selbst mit einem Toyota LandCruiser Bushcamper unterwegs und würden es jederzeit wieder tun. Wenn du noch zwischen den Fahrzeugarten schwankst, hilft dir unser Vergleich Mietwagen oder Camper in Australien?.
Kosten
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. An der Westküste kommen durch die längeren Strecken häufig mehr Kraftstoffkosten zusammen, und abgelegene Tankstellen können teurer sein. An der Ostküste ist die Auswahl an Campern, Touren und Unterkünften größer; in stark nachgefragten Ferienzeiten können die Preise allerdings deutlich anziehen. Der größte Hebel ist auf beiden Seiten derselbe: Plane weniger Strecke und dafür mehr Zeit an den Orten, die dir wirklich wichtig sind. Eine realistische Budget-Übersicht findest du in unserem Beitrag „Was kostet ein Australien-Urlaub?„.
Anreise
Perth liegt aus Europa und insbesondere aus Asien weiter westlich als Sydney oder Brisbane. Je nach Verbindung kann die Anreise deshalb spürbar kürzer ausfallen. Bei einer sehr langen Australienreise ist das kein entscheidendes Kriterium, bei zwei oder drei Wochen kann es aber durchaus eine Rolle spielen.
Welche Küste passt zu deinem Reisetyp?
Statt „Ostküste für Anfänger, Westküste für Abenteurer“ lohnt sich ein genauerer Blick. Je nachdem, was dir wichtig ist, fällt die Antwort ziemlich unterschiedlich aus:
| Du bist … | Eher passend | Warum |
| zum ersten Mal in Australien und hast 2 bis 3 Wochen | ein Abschnitt der Ostküste oder Perth mit dem Südwesten | Beide Varianten sind gut erschlossen und ohne extreme Fahrtage planbar. |
| mit kleinen Kindern unterwegs | Ostküste oder Südwesten | Kürzere Etappen, viele Campingplätze, Supermärkte und medizinische Versorgung in Reichweite. |
| vor allem wegen Weite, Tierbegegnungen und abgelegener Natur hier | eher Westküste | Große Naturräume, weniger dichte Besiedlung und viele bekannte Tiererlebnisse entlang der Route. |
| ein Fan von Städten, Kultur und Ausgehen | Ostküste | Sydney und Brisbane bieten deutlich mehr Auswahl; dazu kommen lebendige Küstenorte. |
| Schnorchler oder Taucher | beide, mit unterschiedlichen Stärken | Ningaloo oft direkt vom Strand; am Great Barrier Reef gibt es eine sehr große Auswahl an Touren und Tauchplätzen. |
| im europäischen Sommer unterwegs (Juni bis August) | eher der Norden beider Küsten | Cairns und die Whitsundays oder Exmouth Richtung Norden passen klimatisch oft besser als der Süden. |
| im europäischen Winter unterwegs (Dezember bis Februar) | eher der Süden beider Küsten | Sydney und der Südosten oder Perth mit dem Südwesten; im tropischen Norden ist dann Wet Season. |
| mit kleinem Budget unterwegs | die Route mit weniger Kilometern und weniger teuren Touren | Sprit, Einwegmieten, Inlandsflüge und organisierte Ausflüge machen schnell einen großen Unterschied. |
| mit viel Zeit und Lust auf einen langen Camper-Roadtrip | Westküste, wenn du Weite suchst | Lange Etappen und große Naturräume gehören hier stärker zum Reisegefühl. |
| nicht gerne lange am Steuer | Ostküste oder Südwesten | Die Stopps liegen dort meist dichter beieinander als nördlich von Perth. |
Unsere persönliche Einschätzung
Wenn uns jemand fragt, welche Küste besser ist, fällt uns eine eindeutige Antwort schwer.
Für eine erste Reise bietet die Ostküste einen unglaublich abwechslungsreichen Einstieg. Du bekommst Städte, Strände, Regenwald und Riff auf einer gut erschlossenen Route. Das macht die Planung unkomplizierter.
Unser Herz schlägt trotzdem für den Westen. Diese Weite, die leeren Strände und das Gefühl, irgendwo weit draußen unterwegs zu sein, haben wir so an der Ostküste nie erlebt. Wer vor allem wegen Natur, Roadtrip und Ruhe nach Australien kommt, könnte sich hier genauso verlieben wie wir.
Viel wichtiger als unsere Lieblingsküste ist aber die Frage: Was möchtest du von deiner Reise mit nach Hause nehmen? Wenn du das ehrlich beantwortest, fällt die Entscheidung meistens deutlich leichter.
Und keine Sorge, falls du dich nicht entscheiden kannst. Unsere erste Australienreise sollte schließlich auch nicht unsere letzte bleiben.
Kann man Ost- und Westküste kombinieren?
Ja, aber nur mit genügend Zeit – und am besten mit einem Inlandsflug dazwischen.
Zwischen Sydney und Perth liegen rund 3.300 Kilometer Luftlinie. Mit dem Auto führt die Strecke über die Nullarbor Plain und ist ein eigenes Roadtrip-Projekt. Wir sind sie selbst gefahren. Spannend ist sie, aber es gibt auch viele Stunden, in denen einfach nur Straße vor dir liegt.
Unter vier Wochen würden wir uns deshalb für eine Küste entscheiden. Mit Inlandsflug wäre eine Kombination zwar möglich, für uns würde dabei aber zu viel Reisezeit für Flughäfen, Mietwagenwechsel und neue Anreisen draufgehen.
Mit vier bis sechs Wochen kannst du zwei kompaktere Regionen kombinieren – zum Beispiel Brisbane bis Cairns und anschließend Perth mit dem Südwesten.
Ab etwa acht Wochen wird auch eine Reise mit größeren Teilen beider Küsten interessant. Ein Gabelflug kann dann sinnvoll sein, damit du nicht wieder zum Ausgangspunkt zurückmusst.
Mehr dazu findest du in unserem Beitrag Inlandsflug Australien – wichtige Infos & Tipps.
Häufig gestellte Fragen: Ostküste oder Westküste?
Welche Küste eignet sich für die erste Australien-Reise?
Beide, wenn die Strecke zur Reisedauer passt. Die Ostküste ist oft einfacher zu planen, weil die Stopps dichter beieinander liegen und die Infrastruktur sehr gut ist. Perth mit dem Südwesten ist für eine erste Reise aber genauso gut geeignet. Für die langen Etappen nördlich von Perth solltest du etwas mehr Zeit und Planung mitbringen.
Brauche ich an der Westküste einen 4WD?
Nein. Die meisten Highlights zwischen Perth und Exmouth erreichst du mit einem normalen Camper oder Mietwagen. Ein 4WD lohnt sich, wenn du gezielt Pisten fahren möchtest, etwa im François Peron Nationalpark. Prüfe dabei immer die Mietbedingungen deines Vermieters.
Welche Küste ist günstiger?
Das hängt stärker von Route und Reisestil ab als von der Küste. An der Westküste fährst du häufig mehr Kilometer. An der Ostküste können dafür mehrere teure Touren zusammenkommen. Auch Ferienzeiten, Einwegmieten und Fahrzeugwahl machen einen großen Unterschied.
Kann ich in 4 Wochen Ost- und Westküste bereisen?
Machbar ist es mit Inlandsflug. Wir würden vier Wochen trotzdem eher für eine Küste oder für zwei bewusst kleine Regionen nutzen. So bleibt mehr Zeit für die Orte selbst und weniger geht für Anreise und Fahrzeugwechsel verloren.
Welche Küste passt im europäischen Sommer?
Von Juni bis August ist in Australien Winter. Dann sind die nördlicheren Regionen beider Küsten oft besonders interessant – etwa Cairns und die Whitsundays im Osten oder Exmouth und weiter nördlich im Westen. Für die genaue Routenwahl solltest du aber immer die jeweilige Klimazone betrachten.
Wenn du mehr Infos oder Hilfestellung bei der Planung brauchst, dann schreib uns und wir helfen dir gerne weiter und stehen dir gerne beratend zur Seite!
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Wir sind seit 2012 12-mal in Australien gereist, insgesamt über 25 Monate und 25.000 km, meist im Camper. Besonders gut kennen wir die Westküste von Perth bis Exmouth und die Ostküste von Cairns bis Adelaide. Mit Australien Guide helfen wir seit 2017, die eigene Reise zu planen. Mehr über uns →

Hallo Ihr Beiden, einen tollen Blog habt Ihr :)!
Wir (ich und meine Twins) planen im Oktober 2022 ( nach dem Abi) ca. acht Wochen Australien. In 2019 waren wir schon 5 Wochen an der Ostküste.
Die Idee ist von Sydney (3 Nächte) nach Melbourne (4Nächte) dann weiter nach Adelaide (2-3Nächte) und dann weiter nach Perth 4 Nächte).
Ist das realistisch- im Schnitt ( abzüglich der Städte) ca. 120 km pro Tag bei 5000 km Gesamt KM?
Oder ist die Tour Adelaide-Perth nicht spannend genug und wir sollten diese ca. 3200 km sparen und lieber fliegen….?
Dann könnten wir noch den Norden von Perth mitnehmen – Broome würde uns auch interessieren- nur dann müssten wir wieder nach Perth zurück wegen dem Flug
Freue mich, wenn Ihr eine Idee hättet und uns weiterhelfen könntet!!! Würdet Ihr im Westen oder im Osten starten..?
Liebe Grüße
Marina
Hallo Marina!
Vielen Dank für dein schönes Kompliment! 🙂
Wow! Acht Wochen Australien ist total klasse. So könnt ihr dieses wunderschöne Land in aller Ruhe genießen.
Der Tages-Schnitt von 120 km pro Tag ist perfekt. So könnt ihr an Orten, die euch besonders gut gefallen, auch mal ein paar Tage Pause einlegen.
Die Strecke zwischen Melbourne und Perth sind wir gerade im März gefahren. Die Nullarbor Plain ist interessant, aber auch echt lang und es kann auch schon mal langweilig werden. Und im Oktober ist es hier auch noch relativ kalt.
Wir persönlich würden euch die Strecke Perth – Broome empfehlen. Hier findet ihr atemberaubende Strände (in denen ihr zur der Jahreszeit auch baden könnt), schöne Nationalparks (z.B. Karrijini NP) und eine tolle Tierwelt (auch unter Wasser). Eine Richtung an der Küste und die andere durch das Landesinnere. Somit habt ihr alles drin.
Ich hoffe, dass wir dir etwas helfen konnten und wünschen dir weiterhin viel Spass beim planen.
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Liebe Ivonne
Danke für die schnelle Antwort!
Da wir zu 5 sind und es sich bewährt hat, wenn wir am morgen einfach 2h fahren können während unsere jungen Erwachsenen noch schlafen um dann irgendwo in der Landschaft zu Frühstücken, würden wir wohl auch im Westen mit einem grösseren WoMo unterwegs sein.
Karijini NP hab ich gelesen, ist nun etwas mehr geteert (stimmt das?), ferner kann man ja auf nicht zu üblen unsealed road auch ein paar wenige Meilen fahren (so war’s jedenfalls in der USA).
Was meinst du?
Liebe Grüsse
Hubert
Hallo Hubert,
ja, bei der Größe des Campers habt ihr natürlich deutliche Komfort-Vorteile wenn ihr keinen 4×4 nimmt.
Und wie gesagt, auch ohne Allrad gibt es mehr als genug zu sehen und zu erkunden. Auch ein Teil des Karijini NP ist ohne 4×4 kein Problem.
Einen kleinen Tipp haben wir aber noch für euch. Besorgt euch auf jeden Fall Kopfnetze gegen die zum Teil sehr nervigen Fliegen. Am besten schon hier kaufen und mitnehmen.
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Liebe Ivonne & Adam
Danke für eure spannenden Beiträge. Wir wollten diesen Sommer nach Australien..fällt nun aus…
Dafür planen/ umbuchen wir für nächstes Jahr und noch etwas länger 🙂
Ihr schreibt, man soll das Programm nicht überlasten. Wir haben nächsten Sommer (Juli-Sept) 8.5 Wochen für eine Reise nach Australien. Die Idee ist, dass wir von Cairns (wollen hautsäclich Regenwald sehen, da dies unsere Teenager noch nie gesehen haben) bis Brisbane (ev. Sydney) mit WoMo..dann Flug nach Broome und mit WoMo nach Perth..(hier Tauchen / Sternenhimmel / Ruhe)
Fragen:
-Ist dies zu viel?
-Verpasst man viel an der Westküste ohne 4×4?
Danke für Eure Antwort.
Liebe Grüsse
Hubert
Hallo Hubert,
8,5 Wochen für eure Route ist absolut ohne Stress machbar. Unserer Meinung nach, habt ihr euch tatsächlich die schönsten Etappen in Australien ausgesucht! 🙂
Tauchen am Ningaloo Reef ist absolut empfehlenswert. Solltet ihr nicht verpassen.
Die Frage bezüglich des 4×4 an der Westküste lässt sich nicht so einfach beantworten. Es gibt defenitiv auch im 2wd genug zu sehen. Auf der anderen Seite, wenn sich irgendwo ein 4wd lohnt, dann ist es an der Westküste. Cape Range NP, Karijini NP oder François-Peron NP lassen sich so richtig nur mit 4wd erkunden. Wenn es also finanziell machbar ist und ihr das machen wollt, dann den 4×4. Wenn nicht, werdet ihr auch im 2wd viel Spaß haben und jede Menge tolle Sachen sehen;-)
Ich hoffe, wir konnten dir etwas helfen.
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hallo ihr Zwei,
erstmal vielen Dank für Euren super Blog, die Berichte und Erfahrungen sind echt der Wahnsinn. Leider konnte meine Frage aber nicht zu 100% beantwortet werden, deswegen stelle ich sie Euch einfach mal. 🙂
Wir werden im März für 1,5 Monate nach Australien fliegen. Aktuell ist geplant, mit einem Camper von Melbourne nach Cairns zu fahren, also die Ostküste. Wir wollten dann aber noch gerne das Outback etwas kennen lernen und den Ayers Rock ansehen.
Die Frage aller Fragen ist jetzt, geht sich das in der „knappen“ Zeit überhaupt aus oder sollten wir Abstriche machen?
Liebe Grüße
Mathias
Hallo Mathias,
vielen Dank erstmal für dein schönes Kompliment und entschuldige bitte die späte Antwort.
Zunächst einmal, wie schön ist das bitte, dass ihr 1,5 Monate Australien bereisen könnt! Herzlichen Glückwunsch dazu!
Nun aber zu deiner Frage:
Die 1,5 Monate sind super für die Tour Melbourne – Cairns. Mit den ganzen Abstechern seid ihr dann bei ca. 4500 Kilometern, die ihr an der wunderschönen Küste vor euch habt. Das ist ein Tagesschnitt von 100 km pro Tag. Hier ist mit Sicherheit auch noch Luft für einen Trip ins Outback.
Aber der Ayres Rock wäre uns auf jeden Fall zu viel des Guten. Das würde euren Tagesschnitt auf ca. 230 Kilometer pro Tag erhöhen und dann kann das ganze auch schnell etwas zu stressig werden. Ihr nehmt euch so die Freiheit, an schönen Orten auch mal etwas länger zu verweilen und vieles würdet ihr „nur“ aus dem Camper heraus sehen.
Wir würden also die Tour Melbourne bis Cairs ausführlich genießen und auch mal einen Abstecher ins Outback machen. Den Ayres Rock und die gut 5800 Kilometer Umweg würden wir aber verschieben und im Zuge einer seperaten Reise besuchen.
Machbar ist natürlich fast alles. Und es hängt auch etwas vom Reisetyp ab. An Orten, die uns besonders gut gefallen, bleiben wir gerne auch mal 3-4 Tage. Und dan sind wir immer froh, wenn wir die Tagesetappen etwas kürzer gewählt haben und nicht der Zeit hinterher düsen müssen.
Wir hoffen, dass wir euch in eurer Entscheidung etwas helfen konnten und wünschen euch jetzt schon ganz viel Spaß beim Planen!
Bei weiteren Fragen kannst du uns gerne jederzeit schreiben.
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hallo ihr Beiden,
Mit Begeisterung lese ich euren Block und würde mich über Reisetipps von euch freuen. Wir sind im März für 4 Wochen in Australien, besuchen in der ersten Woche unsere Tochter, die für ein Jahr als Au-Pair in Sydney lebt. Nun sind wir unschlüssig was wir in den nächsten 3 Wochen bereisen sollen. Was würdet ihr empfehlen, die Südküste bis Adelaide oder die Ostküste hoch Richtung Cairns? Oder eine Kombination? Wir würden auch Teilstrecken fliegen… meinen ursprünglichen Wunsch, Darwin/ Kakadu Nationalpark haben wir wegen der Regenzeit leider schon gestrichen und zum Uluru möchten wir nicht. Außerdem überlegen wir noch ob wir mit dem Auto oder Wohnmobil fahren sollen….ihr seht, Fragen über Fragen, vielleicht könnt ihr uns bei der Entscheidung helfen.
Vielen lieben Dank und Grüße,
Nadja
Hallo Nadja,
bitte entschuldige die späte Antwort.
Wow, vier Wochen Australien ist schon mal total super! Und eines vorweg, egal für welche Route ihr euch entscheidet, es wird ein toller Urlaub! Denn beide Varianten sind der absolute Hammer!
Der März bietet sich hervorragend für die Tour Adelaide – Sydney an. Auf Grund des Wetters solltet ihr in Adelaide starten und dann bis Sydney fahren.
Auf dieser Strecke findet ihr unzählige Highlights. Kangaroo Island, Grampians NP, Great Ocean Road und Jervis Bay um nur ein paar zu nennen!!!
Diese Route wäre auf jeden Fall unsere erste Wahl.
Ob Camper oder Mietwagen hängt natürlich stark von euren Interessen ab.
Wir bevorzugen IMMER den Camper, da wir so viel näher an der Natur dran sind. Zusätzlich haben wir dann immer unsere Küche und ggf. unsere Toilette dabei 😉
Schau doch gerne mal bei unserer Camper Suchmaschine vorbei und lass dich inspirieren!
https://australien-guide.com/campervergleich/
Bei weiteren Fragen kannst du uns jederzeit gerne anschreiben.
Wir wünschen euch schon mal vorab eine ganz tolle Reise und ein schönes Wiedersehen mit eurer Tochter!
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hallo und vielen Dank für die super Reisetipps! Wir sind letztes Jahr mit unserem damals 8-Monate altem Sohn in 4 Wochen von Sydney nach Cairns gefahren. Mit dem Camper. Im Januar/Februar 2021 würden wir gerne wieder für 4 Wochen nach Australien, wieder mit dem Camper aber diesmal mit 2 Kindern die dann knapp 1 Jahr und 3,5J sein werden. Wir schwanken zwischen der klassischen Adelaide-Sydney Route oder Perth-Küste bis Esperance-Kalgoorlie-Wave Rock-(evtl. Nambung NP)-Perth. Was findet ihr schöner/besser? Was würdet ihr empfehlen? Einerseits möchte ich Melbourne und die GOR unbedingt sehen, von allem anderen her reizt mich aber die Westküste mehr. Schwierig.
Hallo Hannah,
Zunächst einmal möchten wir dir sagen wie toll wir es finden, dass ihr mit euren Kindern den langen Weg nach Australien in Kauf nimmt.
Das gibt vielen Eltern den Mut ebenfalls eine Reise mit ihren kleinen Kindern nach Australien zu machen!
Nun zu deiner Frage:
Beide Varianten sind schön.
Trotzdem empfehlen wir euch ganz klar den Südwesten!
Unserer Meinung nach, ist es eine der abwechslungsreichsten Regionen in Australien.
Traumhafte Strände (Lucky Bay, Cottesloe Beach ect.), Wälder (Pemberton, Walepole ect.) und Outback (Wave Rock, Kalgoorie) bieten vor allem für euren älteren Sohn jede Menge Abenteuer.
Wir sind beide Strecken mit dem Camper gefahren und finden den Südwesten deutlich entspannter. Die Wege sind angenehm kurz und es ist (noch) nicht ganz so überlaufen wir die Ostküste.
Zudem ist der Flug aus Deutschland nach Perth kürzer.
Wie du siehst: Wir sind PRO Westküste 😉
Wir machen die Tour übrigens in 14 Tagen nochmal. Dann gibts auch wieder frische Reiseberichte hier bei uns.
Bedenke aber, dass im Januar noch Ferien in Australien sind und es überall etwas voller ist!
Für die Camper Buchung könnt ihr auch gerne einmal hier bei uns schauen:
https://australien-guide.com/campervergleich/
Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne jederzeit!
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Liebe Ivonne und Adam,
vielen Dank für eure liebe Antwort! Das Reisen mit Kind(ern) können wir wirklich sehr empfehlen. Natürlich ist es anders als vorher aber nicht weniger schön und Kinder sind wirklich Türöffner in allen Nationen. Schön auch, ein positives Feedback von euch zu hören, viele Leute haben ja Vorurteile wenn es um Fernreisen mit Kindern geht.
Ich habe mir die letzten Tage nochmal ganz viele Berichte und Videos zu beiden Teilen Australiens angeschaut. Ich denke uns gefällt der Südwesten wirklich noch einen Tick besser, obwohl es natürlich schwer zu vergleichen ist. Die Lucky Bay aber sieht einfach traumhaft aus und ich habe das Gefühl, im Südwesten eher das „Australien Feeling“ mitzubekommen (das habe ich an der Ostküste etwas vermisst).
Was mich gerade aber noch abhält ist, dass es im Südwesten ja scheinbar wirklich ein großes „Fliegenproblem“ gibt. Gerade mit den beiden Kindern bin ich mir diesbezüglich jetzt doch wieder etwas unsicher, ich bin nicht sicher ob die beiden so Fliegennetzhüte aufbehalten würden… Habt ihr da Erfahrungswerte wie schlimm es ist? Vielleicht speziell im Australischen Sommer? Oder hatten die Leute, die davon berichten einfach nur Pech? Ist es dort wirklich überall so schlimm oder begrenzt sich das auf wenige Orte? Wie ihr seht, Fragen über Fragen 😉
Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass ihr wieder an die Westküste fliegt und freue mich auf weitere Berichte!
Ein schönes Wochenende und Danke im Voraus für die Hilfe,
Hannah
Hallo Hannah!
zunächst einmal kann ich dir sagen, dass du das „Australien-Feeling“ tatsächlich eher im Westen findest.
Vor allem nördlich von Perth. Aber auch der Südwesten ist deutlich ursprünglicher als die Ostküste.
Tja… die Fliegen! Wir glauben, dass es kein generelles Problem ist. Wir waren einmal im Jan/Febr. und einmal im Mai im Westen bzw. Südwesten unterwegs. Beide Male hatten wir an der Küste überhaupt kein Problem mit den Fliegen. Aber sowohl im Kalbarri als auch im Cape Le Grand Nationalpark waren die Viecher da, sobald wir uns etwas von der Küste entfernt haben. Ebenso am Wave Rock in Hyden.
Aber, zumindest in dieser Zeit, war es nicht wirklich ein „Problem“. Sie sind etwas nervig und man ist froh, wenn man das Netz hat, aber die meisten Leute waren ohne Netze unterwegs. Auch mit Kindern sollte das kein Problem darstellen.
Auch wir haben von Reisenden gehört bzw. Videos gesehen, wo es deutlich schlimmer war. Deutlich mehr Reiseberichte und Videos kennen wir aber, wo die Fliegen überhaupt kein Thema sind. Kann also auch mit der Jahreszeit zusammenhängen.
Wir denken, du solltest dich nicht allzu sehr davon abschrecken lassen. Wenn es wirklich so schlimm wäre, würde da ja keiner mehr Urlaub machen. Und gerade diese Region ist auch bei Australiern sehr beliebt.
Wir hoffen, dass wir dir die Entscheidung etwas erleichtern können.
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hallo Ivonne und Adam,
Vielen vielen Dank für euren tollen Blog über Australien und die vielen interessanten Info’s!
Da unsere jüngste Tochter in der Nähe von Sydney lebt, möchten wir sie nun endlich mal besuchen. Wir sind den kompletten November dort und planen zu dritt eine Campertour von Sydney nach Brisbane. Wir sind noch am überlegen, ob wir
a) den Camper in Brisbane zurückgeben sollen und noch mit dem Flugzeug zum Ayersrock fliegen sollen und von dort aus zurück nach Sydney oder
b) auf den Uluru verzichten, den Camper in Brisbane abgeben und nach Sydney zurückfliegen oder
c) eine „Rundreise“ machen sollen, also den Camper von Sydney bis Sydney…
Noch eine Frage: bis zu den Whitsunday-Inseln ist es von Sydney zu weit zu fahren, oder?
Vielen herzlichen Dank für eure Antwort! Liebe Grüße
Elisabeth
Hallo Elisabeth,
vielen Dank für deine schönen Worte! Wir freuen uns total, dass dir unser Blog gefällt!
Und wie schön, dass ihr nicht nur ein wunderbares Land, sondern auch eure Tochter besuchen könnt.
Ihr werdet Australien lieben, da sind wir uns sicher;-)
Nun zu Deinen Fragen:
Den Uluru würden wir auf jeden Fall auch per Flugzeug ansteuern. Hier spart ihr viel wertvolle Zeit, die ihr besser woanders verbringen könnt. Selbst mit Flug müsst ihr hier ca. 4-5 Tage mit An- und Abreise einplanen.
Für die restliche Zeit würden wir ebenfalls den Camper von Sydney bis Brisbane mieten. Wettertechnisch vielleicht sogar in umgekehrter Richtung von Brisbane nach Sydney. Wenn ihr lieber flott unterwegs seid, könnt ihr ja auch ein Stück weiter nördlich von Brisbane fahren. Die Region um Noosa ist wunderschön.
Die Whitsundays würden wir ebenfalls streichen und sie dann bei dem nächsten Besuch in Angriff nehmen.
Bezüglich der Camper-Buchung kannst du natürlich gerne unsere Seite nutzen.
Ich hoffe wir konnten euch bei der Planung etwas helfen und wünschen euch eine tolle Reise!
Wenn du noch Fragen hast, kannst du uns natürlich jederzeit schreiben. Wobei ihr natürlich auch eine super Reiseleitung (eure Tochter) vor Ort habt;-)
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hallo zusammen 🙂
Ich starte nächstes Jahr im Mai mein Sabbathjahr (3 Monate Australien, 3 Monate Neuseeland und 5 Monate Südamerika :)) Ich habe mir überlegt im Mai in Australien zu starten und zwar möchte ich die Ostküste bereisen. Von Sydney nach Cairns mit einem eigenem Camper…. und hier beginnen meine Fragen: macht es wettertechnisch Sinn in Sydney im Mai zu beginnen und mich dann nach Cairns „vorzuarbeiten“? Auch würde ich gern einen „Abstecher“ zum Uluru machen (ich dachte am besten am Ende meiner Tour)… ist es besser dafür einen Flug zu nehmen oder ist es kein Problem die Strecke mit dem Camper zu fahren?
Und dann noch meine letzte Frage: ich möchte mir für die 3 Monate ja einen Camper kaufen und danach wieder verkaufen. Ich weiß von einer Freundin in Neuseeland, dass es sehr viel ausmacht (geldtechnisch) wann und wo man den Camper kauft und auch wieder verkauft. Habt ihr da zufällig Erfahrungen? Da ich natürlich, wenn es sich vermeiden lässt, den Camper nicht für 6000 € im Mai in Sydney kaufen will und dann im Juli in Cairns für 2000 € verkaufen muss. Fragen über Fragen 😀
Schon mal recht herzlichen Dank für die Mühen und Liebe Grüße!
Hallo Verena!
Oh wie toll, ein Sabbatjahr! Perfekt, um sich die nötige Zeit für Australien und die anderen Länder zu nehmen.
Drei Monate sind super für diese Strecke. Du kannst alles in Ruhe erkunden und kannst immer mehrere Tage an einem Ort bleiben. Und glaub uns, an manchen Orten wirst du nie wieder weg wollen!:-)
Kommen wir nun zu deinen Fragen:
Wettertechnisch macht die Route absolut Sinn! In Sydney wird es zwar schon etwas kühler sein (zumindest abends), aber je weiter nördlich du fährst, desto wärmer wird es. Den Norden machst du dann in der Trockenzeit. Auch für den Uluru passt die Reisezeit (Achtung: Die Nächte können im Outback sehr kalt werden). Alles bestens also.
Die Strecke zum Uluru ist mit einem Camper gut zu machen. Allerdings kann die Landschaft im Outback recht schnell öde werden. Vor allem wenn du alleine unterwegs bist, kann sich die Strecke ganz schön ziehen. Wenn du einen Mitfahrer hast, ist es aber ein schönes Abenteuer.
Bezüglich des Camper-Kaufs ist es leider nicht ganz so einfach eine Aussage zu machen. In Sydney zu kaufen wird wohl kein Problem sein. Auch in Cairns starten viele ihren Roadtrip, was gut für den Verkauf ist. Wenn du Anfang August verkaufen willst, müsste das noch gut klappen. Am Ende spielt auch einfach das Glück eine Rolle. Da lässt sich schlecht eine allgemeine Aussage treffen. Plane auf jeden Fall genug Zeit für den Verkauf ein.
Wenn du willst, dann können wir dir auch ein Angebot für einen Camper für die 3 Monate machen. Dann bist du komplett abgesichert. Du hast keine Reparatur- und Servicekosten sowie keine Kosten für die Rego, die Stamp Duty und die Versicherung. Wenn du dich mit Autos auskennst, reduziert das das Risiko natürlich etwas.
Wir wünschen dir jetzt schon eine unvergessliche und tolle Zeit in Australien. Wir werden in der Zeit vermutlich auch „irgendwo“ an der Ostküste unterwegs sein. Also lass mal von dir hören, wenn du da bist.
Solltest du sonst noch Fragen haben, immer her damit! 🙂
Liebe Grüße
Ivonne & Adam
Hey ihr zwei! Vielen Dank für prompte Antwort!! Das ist ja cool wenn ihr auch dort sein werdet zu der Zeit 🙂 da werd ich sicher mal von mir hören lassen. Und, ja, gern würde ich mir mal ein Angebot für nen Camper anschauen 🙂
LG Verena
Hey Verena!
Jaaaaa…. vielleicht klappt es ja mit einem Kaffee irgendwo am Strand:-)
Ein Angebot für einen Camper schicken wir dir in den nächsten Tagen per mail zu.
Damit es nicht im Spam-Ordner landet, kannst du gerne schon mal unsere E-Mail Adresse zu deinen Kontakten hinzufügen: info@australien-guide.com
Liebe Grüße nach Deutschland
Ivonne & Adam
Hallo, danke erst mal für eure tolle Empfehlung und diese ganze Webseite.
ich bin momentan in Sydney und studiere hier bis September. Dann kommt meine Freundin nach australien und wir würden gerne 4 Wochen mit dem Camper reisen.
Wir tendieren beide eher zur westküste. Welche Strecke eignet sich (auch wettertechnisch) von mitte september bis mitte oktober am ehsten?
vielen dank für eure tipps
lg
michi
Hallo Michi,
vielen Dank erstmal für deinen Kommentar!
Nun zu deinen Fragen:
JA!!! Ihr solltet unbedingt die Westküste bereisen! Vor allem, weil du die Ostküste ja auch schon ein Stück weit kennst.
Wir lieben den Westen und können jedem nur empfehlen sich diese Seite von Australien anzusehen.
Es gibt so viele schöne Dinge zu entdecken und die Natur ist grandios, die Strände ein absoluter Traum!
Nun zu der Route:
Wettertechnisch ist es rund um Perth und weiter südlich noch recht frisch im September. Vor allem nachts. Wenn ihr also in Perth starten wollt, solltet ihr euch auf jeden Fall in Richtung Norden bewegen. Eine andere Möglichkeit ist es z.B. in Broome zu starten und dann langsam bis Perth zu fahren, im Oktober wird es ja nochmal etwas wärmer im Süden.
Gerne unterbreiten wir dir ein Angebot für einen Camper, wenn du möchtest. Füll einfach das Formular auf der Camper-Seite aus.
Ansonsten wünschen wir euch eine ganz tolle Zeit zusammen in Australien!
Liebe Grüße
Ivonne & Adam